MeinungFC BayernEin perfekter Sturm musste aufziehen, um Lennart Karl in die Startelf zu wirbeln

Kommentar von Philipp Schneider

Lesezeit: 3 Min.

Lennart Karl hat Grund zu guter Laune.
Lennart Karl hat Grund zu guter Laune. (Foto: Mladen Lackovic/IMAGO)

Thomas Müller und Leroy Sané sind weg, Florian Wirtz kam nicht, der Sportvorstand durfte nichts kaufen: Der rasante Aufstieg des 17-jährigen Lennart Karl beruht auf einer beispiellosen Mischung aus Plan und Zufall.

Gut möglich, dass sich Lennart Karl so zwischen Weihnachtsbaum und Silvester-Raclette einmal fragt, ob es für ihn auch anders hätte laufen können in diesem Jahr. Wenn er ohnehin gemütlich auf dem Sofa sitzt, um sich die Choreografien der Torjubel für seine nächsten 86 Treffer in der Bundesliga zu überlegen, hat er endlich mal Zeit, sich an den 19. April dieses Jahres zu erinnern. Genauer: an die 63. Spielminute einer längst vergessenen Partie gegen Heidenheim. Die Bayern führten 4:0. War nun also der perfekte Moment gekommen, um den 17-jährigen Karl in das erste Bundesligaspiel seines Lebens zu schmeißen?

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