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FC Bayern:Münchner Minenfeld

FC Bayern-Trainer Niko Kovac (rechts) mit Vorstandsboss, Karl-Heinz Rummenigge im Käfer-Zelt auf dem Oktoberfest in München.

Seltenes Bild der Harmonie beim Oktoberfest-Fototermin: Kaum jemand sieht Bayern-Trainer Niko Kovac (rechts) so skeptisch wie sein eigener Vorstandsboss, Karl-Heinz Rummenigge.

(Foto: Pool/Getty Images)
  • Der FC Bayern startet am Montag in die Saisonvorbereitung und hat sich in der Offensive noch nicht entscheidend verstärkt.
  • Für Trainer Niko Kovac wird das zweite Jahr in München nicht einfacher. Sein erster Wunschspieler Luka Jovic kommt nicht, sein zweiter Wunschspieler Ante Rebic kommt sehr wahrscheinlich nicht.
  • Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge gibt intern weiter den Kovac-Kritiker. Kovac selbst dachte kurze Zeit sogar ans Aufhören.

Von Benedikt Warmbrunn

Karl-Heinz Rummenigge, das hat er in der vergangenen Woche verraten, ist ein Mann, der seine eigene Schmerzgrenze immer wieder aufs Neue überschreitet. Im Sommerurlaub reist der Vorstandsboss des FC Bayern traditionell nach Sylt, und dort schaut er sich inzwischen ebenfalls traditionell ein Fußballspiel an: die Aufzeichnung des Finales in der Champions League 2012, das Finale dahoam, das der FC Bayern im eigenen Stadion nach Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea verlor. Es war eine Niederlage, sagte Rummenigge in der vergangenen Woche, die "unglaublich weh" getan habe. Warum er sich das Spiel dennoch Jahr für Jahr anschaut? "Ich entdecke immer wieder neue Details, zudem hilft es mir, Bodenhaftung zu behalten."

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