FC Bayern in Kopenhagen:Erzwungen mit bayerischer Widerspenstigkeit

FC Bayern in Kopenhagen: Kein Tor geschossen, aber davor entscheidend gewesen: Thomas Müller. "Das 2:1 gehört zu 80 Prozent ihm", findet Bayern-Torhüter Ulreich.

Kein Tor geschossen, aber davor entscheidend gewesen: Thomas Müller. "Das 2:1 gehört zu 80 Prozent ihm", findet Bayern-Torhüter Ulreich.

(Foto: Cathrin Müller/M.i.S./Imago)

Das hart erkämpfte 2:1 der Münchner in der Champions League bringt gleich zwei Geschichten zutage: Eine hat mit dem urtümlichsten aller Bayern zu tun - und die andere mit einer neuen Facette im Spiel der Tuchel-Elf.

Von Jonas Beckenkamp, Kopenhagen

Wer nach all der Aufregung im Kopenhagener Parken-Stadion wissen wollte, wie enttäuscht die Dänen waren, brauchte nur einen Blick auf die Steintreppen der Tribüne werfen. Bier in rauen Massen, prall gefüllte, teils sogar mit Deckeln versehene, unberührte Becher standen dort in Sechser-Trägern. Jammerschade, noch dazu bei den Preisen in Dänemark! Dazu Popcorn-Eimer, ebenso voll. Es wollten einige offenbar abrupt weg, so sehr hatte dieses Spiel an den Seelen genagt. Diese Gemeinheit einer Fügung hatte dem FC Kopenhagen gegen den FC Bayern spät den Sieg entrissen, 1:2 (0:0) hieß es am Ende, als manche schon die Flucht ergriffen hatten.

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