Gewalt im SportWie der FC Bayern seinen Nachwuchs schützt

Lesezeit: 4 Min.

Der FC Bayern will als großer Klub vorangehen, mit drei Kinderschutzbeauftragten und einem zuletzt ausgebauten Konzept.
Der FC Bayern will als großer Klub vorangehen, mit drei Kinderschutzbeauftragten und einem zuletzt ausgebauten Konzept. (Foto: Peter Schatz/imago/ActionPictures)

Millionen Kinder verbringen ihre Zeit in Sportvereinen, noch immer werden sie dabei vor Gewalt nicht ausreichend geschützt. Um das zu ändern, hat der FC Bayern sein Schutzkonzept ausgebaut – und Dankbarkeit auch von den Trainern erfahren.

Von Saskia Aleythe, München

Ein Blick in die Nachrichten der vergangenen sechs Monate: In Dessau hat ein Trainer ein Mädchen fast 350 Mal missbraucht, beim ersten Übergriff war sie neun Jahre alt. In Hamburg soll sich ein Cheerleading-Trainer gleich an mehreren Kindern vergangen haben. Auch andere Formen der Gewalt gehören zum Leidensbild vieler Sportbegeisterter: Fast zwei Drittel der befragten Breitensportler in Deutschland berichteten 2020 in einer Studie von emotionalen Verletzungen, 37 Prozent von körperlichen. Sport ist alles andere als ein Safe Space – die Frage ist: Wie kann er einer werden?

Zur Startseite

Sexualisierte Gewalt im Sport
:Dem Schweigen Worte geben

Der Autor Martin Schäuble hat ein Jahr lang im Breitensport recherchiert und aus den Begebenheiten einen Roman geformt: über sexualisierte Gewalt im Sport und Machtstrukturen, die Missbrauch begünstigen

Von Saskia Aleythe

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: