FC Bayern:Es wird kreuz und quer gequasselt

FC Bayern: Irgendwer hatte die lustige Idee, Jérôme Boateng eine Woche lang beim FC Bayern trainieren zu lassen: Trainer Thomas Tuchel (links) und der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.

Irgendwer hatte die lustige Idee, Jérôme Boateng eine Woche lang beim FC Bayern trainieren zu lassen: Trainer Thomas Tuchel (links) und der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.

(Foto: Alexander Hassenstein/Getty)

Ist der Trainer zu kreativ oder nicht kreativ genug? Was beim FC Bayern derzeit zu hören ist, ist die Fortsetzung der vielstimmigen Politik des Transferausschusses. Manch Wortmeldung ist nicht wirklich hilfreich.

Kommentar von Philipp Schneider

Das Wort "Kreativität" geht auf das lateinische Verb "creare" zurück, es bedeutet so viel wie "erschaffen". Wenn jemand etwas erschafft, kann plötzlich etwas da sein, obwohl an dieser Stelle vorher nichts, aber auch gar nichts vorhanden war. Im Buch Genesis lässt sich seit Hunderten von Jahren nachlesen, wie es angeblich kam, dass plötzlich Himmel und Erde entstanden. Und beim FC Bayern weiß man seit Sonntag, wie es kam, dass sich der Verteidiger Jérôme Boateng für eine Woche auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße materialisierte. "Dann kam die berühmte Kreativität von Thomas Tuchel", hat der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen gesagt, um zu erklären, wessen Idee das Probetraining des 35-jährigen vereinslosen Innenverteidigers eigentlich war.

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