Bayerns 5:1 in Gladbach:"Wir haben zweimal einen perfekten Start erwischt"

Die Gladbacher wurden nun ein bisschen wütend, sie kompensierten ihre hochdefizitäre Abwehrleistung mit gelegentlichen Angriffen, von denen der Kapitän Lars Stindl in der 37. Minute einen nach einer starken Thorgan-Hazard-Vorlage zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Es war Stindls erster Treffer seit dem 25. November - und er kam keine Sekunde zu früh. Denn zur Pause schien Gladbach zurück zu sein in diesem Spiel.

Doch es war klar, dass die um Egalisierung bemühten Borussen weiter ein Harakiri bemühen müssten. Nicht zu erwarten war, dass es auch diesmal nur 66 Sekunden dauern würde, ehe die Münchner wieder das erste Tor der Halbzeit schießen würden. "Wir haben zweimal einen perfekten Start erwischt", freute sich der Trainer Niko Kovac, "für die Gladbacher war das natürlich ein Schock." Vom zweiten Schock erholten sich die Gastgeber auch nicht mehr. Lewandowski erzielte in dieser 47. Minute das 3:1. Schon Sekunden zuvor hatte James nur hauchdünn am Tor vorbeigeschossen. Für alle nicht mit den Fohlen sympathisierenden Zuschauer war dieses Spiel: ein Spektakel.

Doch die Gladbacher konnten im weiteren Verlauf nicht mehr viel dazu beitragen. Sommer rettete in der 75. Minute noch einmal gegen einen Kopfball von Lewandowski, doch den Rebound versenkte Gnabry zum 4:1. In der Nachspielzeit verwandelte Lewandowski einen Foulelfmeter (Hazard an Joshua Kimmich) zum 5:1-Endstand.

"Der Sieg für die Bayern ist absolut verdient", bilanzierte Hecking. "Und er ist auch in der Höhe okay", ergänzte Kovac. Sieben Punkte binnen vier Spielen haben die Bayern auf die Dortmunder aufgeholt und nun auch noch fünf Tore allein an einem Spieltag. Es wird spannend, und die Münchner haben derzeit das bessere Momentum.

© SZ vom 03.03.2019/ebc
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