Aus Sicht der Bayern begann das Spiel schon nach fünf Minuten, ein fortgesetzter juristischer Streitfall zu sein. Als der Leverkusener Montrell Culbreath dem Münchner Luis Díaz den Ball wegnahm, war es zwar exklusiv der Bestohlene, der Protest einlegte und aus Empörung über den unverfrorenen Akt sogar demonstrativ die Arbeit einstellte – was Bayer 04 den Weg zum Führungstreffer erleichterte. Doch Díaz gab damit eine blasierte Haltung zu erkennen, die den Auftritt des FC Bayern in der Leverkusener Bayarena fast ebenso prägte wie die sportlichen Eigenschaften, die das Münchner Team auszeichneten.
Proteste nach Leverkusen-SpielDer Geist von Real Madrid umweht die Bayern
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Sogar Uli Hoeneß meldet sich: Die Münchner beschweren sich beim 1:1 in Leverkusen über nahezu jede missliebige Entscheidung des Referees. Dabei eignet sich das Spiel nicht für Grundsatzkritik.
Von Philipp Selldorf

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