BasketballBamberg besiegt, Jovic verloren

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In die Schranken gewiesen: Bambergs Demarcus Demonia kommt nicht an Bayerns Isiaha Mike (vorn)  vorbei.
In die Schranken gewiesen: Bambergs Demarcus Demonia kommt nicht an Bayerns Isiaha Mike (vorn)  vorbei. (Foto: Ulrich Gamel/kolbert-press/Imago)

Trotzreaktion geglückt: Die Basketballer des FC Bayern schlagen nach ihrer Euroleague-Schlappe vom Freitag Bamberg 96:81. Bei dem Bundesligasieg sticht neben dem erneut starken Andreas Obst vor allem Isiaha Mike hervor.

Von Sebastian Winter

Nach ihrer schlimmen Euroleague-Schlappe vom Freitag gegen Zalgiris Kaunas (70:98) ist den Basketballern des FC Bayern eine positive Reaktion geglückt: Die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert, der aufgrund seiner Erkältung auch am Sonntag im BMW Park mit einem Mund- und Nasenschutz an der Seitenlinie stand, schlug in der Bundesliga die BMA365 Bamberg Baskets mit 96:81 (52:32) Punkten. Vor allem Andreas Obst (21 Punkte) zeigte erneut eine starke Leistung, neben ihm überzeugte auch Isiaha Mike mit 20 Zählern.

32:13 stand es nach dem ersten Viertel bereits aus Sicht der Münchner, bei denen der Kanadier Mike allein in den ersten zehn Minuten zehn Punkte sammelte – fast so viele wie das gesamte Bamberger Team. Im zweiten Viertel holten die Gäste allerdings wieder auf, nach einem 11:0-Lauf verkürzten sie den Rückstand auf 40:50. Im Anschluss schafften sie es aber zunächst nicht, viel näher an die Bayern heranzukommen vor 6600 Zuschauern in der ausverkauften Spielstätte der Münchner. Die Bayern hielten sie auch zu Beginn des dritten Viertels auf Distanz, außerdem war Bambergs starker Point Guard Cobe Williams schon kurz nach der Halbzeitpause mit dem vierten Foul belastet. Der 23-Jährige musste also fürchten, beim fünften Foul automatisch aus der Partie auszuscheiden, und wurde nur noch sehr dosiert eingesetzt.

Dass Bamberg Ende des dritten Viertels immer mehr aufholte (61:66), war auch den Schludrigkeiten in der Bayern-Offensive geschuldet. Immerhin brachten Andreas Obsts und Niels Giffeys Dreier zum 72:61 wieder Entlastung. Danach kam die Offensive der Bayern wieder besser in Schwung, sodass das letzte Viertel wieder sehr stark an das erste erinnerte – mit einem überaus souveränen FC Bayern. Dieser allerdings verlor kurz vor Schluss seinen Spielmacher Stefan Jovic mit einer Sprunggelenksverletzung am rechten Knöchel.

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