FC BarcelonaTer Stegen gilt als Langzeitverletzter

Plötzlich wieder Kapitän: Marc-André ter Stegen gab im Streit mit dem FC Barcelona nach und ist nun offiziell Langzeitverletzter.
Plötzlich wieder Kapitän: Marc-André ter Stegen gab im Streit mit dem FC Barcelona nach und ist nun offiziell Langzeitverletzter. (Foto: Bagu Blanco/Pressinphoto/Imago)

Nach dem Streit mit seinem deutschen Stammtorhüter und dessen Verletzungsbericht dürfen die Katalanen Zugang Joan Garcia registrieren – und am Samstag zum Saisonstart einsetzen.

Das Sommertheater zwischen dem FC Barcelona, dem deutschen Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und seinem neuen Rivalen Joan Garcia ist um eine Episode reicher. Das medizinische Komitee der spanischen Fußball-Liga stufte ter Stegens Rücken-Operation offiziell als Langzeitverletzung ein. Das ermöglicht es dem hoch verschuldeten FC Barcelona nun, den bereits im Juni als neue Nummer eins verpflichteten Garcia auch offiziell für Ligaspiele zu registrieren. Am Samstag bereits steht das erste Ligaspiel bei RCD Mallorca an.

Diesem formalen Akt vorausgegangen war ein heftiger und teils öffentlich ausgetragener Streit zwischen Barça und seinem langjährigen deutschen Stammkeeper. Ter Stegen verweigerte seinem Klub offenbar zunächst die Genehmigung, seinen Verletzungsbericht an die Liga weiterzuleiten. Daraufhin leitete der FC Barcelona ein Disziplinarverfahren gegen ihn ein und entzog ihm die Funktion als Kapitän. Erst in der vergangenen Woche stimmte ter Stegen der Weiterleitung seiner medizinischen Daten zu. Seitdem ist der 33-Jährige trotz einer Ausfallzeit von mehreren Monaten wieder Kapitän des spanischen Meisters.

Seine Einstufung als Langzeitverletzter ist für den Klub aus finanziellen Gründen wichtig. In diesem Fall kann Barça gemäß der Statuten 80 Prozent des Gehalts eines ausfallenden Spielers nutzen, um einen neuen Spieler registrieren zu lassen. García kam für rund 25 Millionen Euro vom Stadtrivalen Espanyol Barcelona und soll ter Stegen als Stammtorwart ablösen.

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