FC BarcelonaGroße Mehrheit für Laporta

Barcelonas Präsident Joan Laporta feiert seinen Wahlsieg.
Barcelonas Präsident Joan Laporta feiert seinen Wahlsieg. Joan Monfort/AP

Joan Laporta bleibt Präsident des FC Barcelona. Er erhält mehr als 68 Prozent der Stimmen – sein unterlegener Kontrahent klagt über die Wahlbeteiligung.

Joan Laporta ist beim spanischen Fußball-Spitzenklub FC Barcelona als Präsident wiedergewählt worden. Der 63-Jährige setzte sich wie 2021 gegen seinen Herausforderer Victor Font durch. Er bleibt bis 2031 an der Spitze des katalanischen Traditionsvereins.

Rund 42 Prozent der Vereinsmitglieder gaben ihre Stimme ab – das entspricht 48 480 Wählenden. Laporta sicherte sich 68,18 Prozent der Stimmen, Font erhielt 29,78 Prozent. Laporta wird seine Amtsgeschäfte im Juli wieder aufnehmen, nachdem er vor einigen Wochen im Zuge des Wahlprozesses zurückgetreten war.

„Dieses Ergebnis freut uns sehr und gibt uns unheimlich viel Kraft – so viel, dass wir sprachlos sind“, sagte Laporta vor Reportern und betonte: „Niemand wird uns aufhalten. Ich bin sicher, dass uns in den kommenden Jahren, wie ich Ihnen bereits sagte, spannende Zeiten bevorstehen.“ Außerdem bedankte er sich bei Trainer Hansi Flick und Sportdirektor Deco. Flick hatte wie zahlreiche aktive und ehemalige Spieler oder die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí an der Wahl teilgenommen.

Laportas wichtigste Aufgabe ist die vollständige Neueröffnung des Stadions Camp Nou, die nach einjähriger Verzögerung für 2027 erwartet wird. Außerdem muss er die Klubfinanzen weiter konsolidieren. Der unterlegene Font regte eine Modernisierung des Wahlprozesses an, um auch Mitgliedern die Teilhabe zu erlauben, die fern von Katalonien leben. „Die geringe Wahlbeteiligung ist der größte Wermutstropfen des Tages“, sagte er: „Mehr Beteiligung bedeutet mehr Stärke.“

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SZ PlusVon Javier Cáceres

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