LeichtathletikFarken bricht Wessinghages 1500-Meter-Rekord

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Robert Farken, hier bei den Olympischen Spielen in Paris.
Robert Farken, hier bei den Olympischen Spielen in Paris. (Foto: Sven Hoppe/dpa)
  • Robert Farken bricht beim Diamond-League-Meeting in Rom den 45 Jahre alten deutschen Rekord über 1500 Meter mit einer Zeit von 3:30,80 Minuten.
  • Olympiasiegerin Beatrice Chebet läuft über 5000 Meter die zweitbeste Zeit der Geschichte, während Trayvon Bromell über 100 Meter eine Weltjahresbestzeit erzielt.
  • Deutsche Diskuswerferinnen verpassen Podestplätze: Marike Steinacker wird Fünfte, Kristin Pudenz Siebte, Olympiasiegerin Valarie Allman siegt mit Meeting-Rekord.
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45 Jahre hielt der deutsche Rekord von Thomas Wessinghage über 1500 Meter. Am Freitag hat ihn Robert Farken in Rom unterboten.

Mittelstreckler Robert Farken hat beim Diamond-League-Meeting in Rom den fast 45 Jahre alten deutschen Rekord über 1500 Meter geknackt. Der Leipziger blieb bei seinem Saison-Auftakt in 3:30,80 Minuten fast eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke von Thomas Wessinghage (3:31,58) vom 27. August 1980. In einer olympischen Männer-Disziplin ist nur der deutsche Rekord im Weitsprung von Lutz Dombrowski (8,54 Meter) noch einen Monat älter.

Farken unterbot seine eigene bisherige Bestmarke um 1,3 Sekunden, als Vierter verpasste er das Podest im Olympiastadion nur um 0,06 Sekunden. Die Direkt-Norm (3:33,00) für die WM in Tokio (13. bis 21. September) hatte der 1500-Meter-Spezialist schon im vergangenen Jahr erfüllt. Der Sieg ging an den Franzosen Azzedine Habz (3:29,72).Für ein weiteres Glanzlicht sorgte Olympiasiegerin Beatrice Chebet über 5000 Meter, die Kenianerin lief in 14:03,69 die zweitbeste Zeit der Geschichte. Schneller war nur die Äthiopierin Gudaf Tsegay bei ihrem Weltrekord im September 2023 (14:00,21). Über 100 Meter glänzte der zweimalige WM-Dritte Trayvon Bromell (USA) in 9,84 Sekunden mit einer Weltjahresbestzeit.

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Ohne den erhofften Podestplatz blieben bei dem auch als „Golden Gala“ bekannten Meeting im Stadio Olimpico derweil die deutschen Diskuswerferinnen. Marike Steinacker (Leverkusen) wurde mit ihrer Saisonbestleistung von 64,78 Metern Fünfte, die ehemalige Olympia-Zweite Kristin Pudenz (Potsdam/64,12) Siebte. Nicht zu schlagen war einmal mehr Olympiasiegerin Valarie Allman (USA), die mit 69,21 Metern für einen Meeting-Rekord sorgte.

Weitspringer Simon Batz (Mannheim) musste sich mit 7,84 Metern und Rang sieben begnügen. Der Sieg ging überraschend an den Australier Liam Adcock, der im letzten Versuch seine persönliche Bestweite um einen Zentimeter auf 8,34 Meter steigerte. Damit verwies er den Olympia-Dritten Mattia Furlani aus Italien (8,13 Meter) und Olympiasieger Miltiadis Tendoglou aus Griechenland (8,10 Meter) auf die Plätze.

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