Tennisspielerin Eva Lys im Interview„Der Hass darf nicht siegen“

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„Ich hatte schon immer meinen Kopf, meinen Blick“: Eva Lys, 23, aus Hamburg hat einen furiosen Aufstieg als Tennisspielerin hinter sich.
„Ich hatte schon immer meinen Kopf, meinen Blick“: Eva Lys, 23, aus Hamburg hat einen furiosen Aufstieg als Tennisspielerin hinter sich. (Foto: Jürgen Hasenkopf/Imago)

Als beste deutsche Spielerin kämpft Eva Lys für Frauenrechte auf der Tennis-Tour. Sie spricht über Hetze im Internet nach Matches, anonyme Stalker – und erzählt, wie ihre Autoimmunkrankheit sie belastet.

Interview von Gerald Kleffmann

Pünktlich auf die Minute ist Eva Lys am Handy. Die 23-jährige Hamburgerin, die im Alter von zwei Jahren mit ihrer Familie aus Kiew in die Hansestadt zog, ist bereits in Australien. Dort beginnt die neue Tennissaison. Für Lys ist es die Rückkehr an einen besonderen Ort. Vor gut einem Jahr ging in Melbourne ihr Tennisstern auf, als sie die Feelgood-Geschichte der Australian Open erlebte. Sie hatte in der Qualifikation beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison verloren, rückte in letzter Minute als Lucky Loser ins Hauptfeld und erreichte das Achtelfinale. Lys ist inzwischen die beste deutsche Spielerin, als 40. der Weltrangliste.

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