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Europas Fußballer des Jahres:Viermal Bayern, einmal BVB

Dem Erfolg in der Champions League folgen die individuellen Ehren: Schweinsteiger, Ribéry, Müller, Robben und Lewandowski stehen zur Wahl für Europas Fußballer des Jahres der Uefa. Doch die Konkurrenz ist hart. Wählen Sie Ihren Sieger!

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Europas Fußballer des Jahres:Gareth Bale (Tottenham Hotspur)

Gareth Bale

Quelle: dpa

Dem Erfolg in der Champions League folgen die individuellen Ehren: Schweinsteiger, Ribéry, Müller, Robben und Lewandowski stehen zur Wahl für Europas Fußballer des Jahres der Uefa. Doch die Konkurrenz ist hart. Wählen Sie Ihren Sieger! 

Gareth Bale (Tottenham Hotspur): Wird er der teuerste Transfer der Fußball-Geschichte? In diesem Sommer scheint sich der Wechsel für Real Madrid nicht mehr realisieren zu lassen, doch im kommenden Jahr soll der "Spieler der Saison" der englischen Premier League von den Tottenham Hotspur nach Spanien wechseln. Zwischen 90 und 100 Millionen Euro werden derzeit wohl fällig, um den Waliser aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag zu kaufen. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 23-Jährige 21 Tore für Tottenham, muss in der neuen Saison aber erneut in der Europa League antreten.

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Europas Fußballer des Jahres:Arjen Robben (FC Bayern München)

Bayern Munich's Arjen Robben shoots to score past Borussia Dortmund's goalkeeper Roman Weidenfeller during their Champions League Final soccer match at Wembley Stadium in London

Quelle: Phil Noble/Reuters

Arjen Robben (FC Bayern München): Im Mai 2012 noch die tragische Figur beim "Drama dahoam", ein Jahr später der gefeierte Held. Dabei hatte die vergangene Saison für den "Mann aus Kristall" wieder enttäuschend begonnen. Diverse Muskelverletzungen ließen in der Hinrunde nur fünf Bundesligaspiele zu, noch zu Beginn der Rückrunde schien er an Thomas Müller und Toni Kroos nicht vorbeizukommen. Trotz seines Siegtreffers im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund kamen erste Unmutsäußerungen auf, doch im April profitierte Robben von der Verletzung von Kroos. Am 25. Mai schoss sich Robben mit seinem Siegtreffer im Champions-League-Finale in die Geschichtsbücher des FC Bayern.

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Europas Fußballer des Jahres:Lionel Messi (FC Barcelona)

Barcelona's player Messi poses with his Ballon d'Or trophies before their Spanish King's Cup soccer match against Malaga in Barcelona

Quelle: REUTERS

Lionel Messi (FC Barcelona): Vier Mal Weltfußballer, vier Mal Torschützenkönig der Champions League, drei Mal in der Primera Division. Dazu drei Mal Champions-League-Sieger und sechs Mal Spanischer Meister. Die Titel und Ehrungen des Lionel Messi suchen ihresgleichen. Ebenso seine Spielweise: atemberaubendes Tempo, den Ball immer eng am Fuß. Für die Gegner besteht fast keine Chance, den 26-jährigen Argentinier zu stoppen. Gepaart mit einer fantastischen Schusstechnik ist Lionel Messi ein kompletter Spieler. In der vergangenen Saison wurde er jedoch "nur" Meister mit dem FC Barcelona und mit 46 Toren Torschützenkönig - eigentlich zu wenig für den besten Spieler der Welt. Dazu wirkte er im CL-Halbfinale gegen die Bayern angeschlagen, müde und ausgelaugt, im Rückspiel fehlte er ganz.

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Europas Fußballer des Jahres:Franck Ribery (FC Bayern München)

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Quelle: AFP

Franck Ribery (FC Bayern München): Endlich hat es für Franck Ribéry zu einem internationalen Titel gerreicht. Seit Jahren war die Champions League sein Ziel, in diesem Jahr legte er den entscheidenden Treffer zum 2:1 gegen Dortmund auf. In der Bundesliga erzielte der Franzose zehn Tore, 15 bereitete er vor. Mit seinen Tempodribblings, seinen Ideen und Pässen war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Bayern für die Gegner unberechenbar waren. Jedoch änderte sich die Spielweise des "Filous" in der Saison 2012/13: Auf Anweisung von Trainer Jupp Heynckes beteiligte er sich an der Defensivarbeit, spielte gegen den FC Barcelona fast als Linksverteidiger.

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Europas Fußballer des Jahres:Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)

Borussia Dortmund's Robert Lewandowski controls the ball as Real Madrid's Sergio Ramos falls during their Champions League semi-final second leg soccer match in Madrid

Quelle: REUTERS

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): Wechselt er oder wechselt er nicht? Das war die große Frage während der vergangenen Saison. Doch der Pole ließ sich nicht von dem Theater um einen möglichen Wechsel zu den Bayern irritieren und traf, wie er wollte. In der Rückrunde in zwölf Bundesligaspielen in Folge, insgesamt 24 Mal. In der Champions League setzte er sich im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid ein Denkmal, als er vier Mal gegen die Königlichen traf und damit das Fundament für den Finaleinzug von Dortmund legte.

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Europas Fußballer des Jahres:Zlatan Ibrahimovic (Paris Saint-Germain)

Paris Saint-Germain's Ibrahimovic reacts after scoring a penalty against Nice during their French Ligue 1 soccer match at the Parc des Princes Stadium in Paris

Quelle: REUTERS

Zlatan Ibrahimovic (Paris Saint-Germain): Das Wort Zlatanera (zu deutsch: zlatanieren) wurde Ende letzten Jahres ins schwedische Wörterbuch eingeführt. Es bedeutet in etwa soviel wie stark dominieren. Dies beschreibt auch die Spielweise des schwedischen Nationalstürmers ziemlich passend: kraftvoll, dynamisch, schussstark. In Erinnerung bleibt sein Fallrückzieher-Tor für Schweden gegen England aus etwa 25 Meter im November 2012. Im vergangenen Sommer schloss er sich Paris St. Germain an, dem insgesamt schon siebten Profiklub seiner Karriere. Die Hauptstädter schoss er mit 30 Saisontoren zum ersten Meistertitel seit 1994.

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Europas Fußballer des Jahres:Thomas Müller (FC Bayern München)

Borussia Dortmund v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Final

Quelle: Getty Images

Thomas Müller (FC Bayern München): Er ist der Mann der vielen Worte. Doch Thomas Müller redet nicht nur leidenschaftlich gerne, er spielt seit mehr als drei Jahren auch Fußball auf ganz hohem Niveau. Vor allem im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona war Müller in beiden Spielen der beste Akteur auf dem Platz, erzielte gegen den Sieger der Jahre 2006, 2009 und 2011 mit seiner oft unorthodoxen Spielweise drei Tore. In der Bundesliga erzielte Müller 13 Treffer und bereitete weitere 13 vor. Es war die beste Saison des 23-Jährigen in seiner bisherigen Karriere.

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Europas Fußballer des Jahres:Cristiano Ronaldo (Real Madrid)

Czech Republic v Portugal - Quarter Final: UEFA EURO 2012

Quelle: Getty Images

Cristiano Ronaldo (Real Madrid): Vier Schritte zurück, die Beine breit, die Arme hängen herab wie die eines Cowboys. Mittlerweile kennt jeder Fußballfan die Pose von Cristiano Ronaldo vor einem Freistoß. Ob es die Inszenierung ist oder seine unnachahmliche Schusstechnik, Ronaldo hat meist Erfolg mit dem, was er macht. In 135 Spielen in der Primera Division schoss der Portugiese 146 Tore, er erzielt durchschnittlich also mehr als einen Treffer pro Spiel. In diesem Jahr waren es 34 in der Liga und zwölf in der Champions League - Torschützenkönig in Europas höchster Spielklasse. In diesem Jahr würde er zu gerne wieder aus dem Schatten von Lionel Messi heraustreten, der ihn trotz seiner Weltklasse-Leistungen die Show stiehlt.

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Europas Fußballer des Jahres:Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München)

***BESTPIX*** Borussia Dortmund v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Final

Quelle: Getty Images

Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München): Vor zwei Jahren noch von Zynikern als "Chefchen" bezeichnet, ist er sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft mittlerweile ein unbestrittener Leader. Durch den Champions-League-Sieg im Mai haben er und Kapitän Philipp Lahm auch widerlegt, dass sie vielleicht zu einer goldenen, aber auch einer verlorenen Generation gehören. Nun hat er seinen ersten internaitonalen Titel. Seine erneute Leistungssteigerung in der vergangenen Saison lässt sich auch auf die Verpflichtung von Javier Martinez zurückführen. Der 40-Millionen-Mann harmoniert wunderbar mit Schweinsteiger und hält ihm stets den Rücken frei. Und Schweinsteiger hat damit wieder mehr Freiheiten in der Spieleröffnung.

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Europas Fußballer des Jahres:Robin van Persie (Manchester United)

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Quelle: AFP

Robin van Persie (Manchester United): Beim FC Arsenal zum Weltklasse-Stürmer gereift, doch mit der Mannschaft von Arsène Wenger ohne die wirkliche Chance auf einen Titel. Daher hat es ihn im vergangenen Sommer für eine Ablöse von etwa 30 Millionen Euro zu Manchster United gezogen. Im vergangenen Jahr unter Trainer-Legende Alex Ferguson wurde van Persie zum ersten Mal englischer Meister und verteidigte zudem die Torjägerkrone aus dem Vorjahr.

© SZ.de/rus

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