Europapokal Rummenigge fordert Champions League im Free-TV

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Der Bayern-Boss ist der Meinung, dass sich die Klubs sonst selbst schaden. Basketballer LeBron James ist der Top-Verdiener der NBA, die Zukunft von Thomas Hitzlsperger in der ARD ist offen.

Champions League, Rummenigge: Karl-Heinz Rummenigge setzt sich für eine Rückkehr der Fußball-Champions-League ins Free-TV ein. Man müsse bei der Uefa alles in die Waagschale legen, damit in Deutschland ab der nächsten Rechteperiode wieder mindestens ein Livespiel, idealerweise ein Topspiel, im Free-TV zu sehen sei, sagte der Vorsitzende Rummenigge der Sport Bild. Die nächsten TV-Senderechte werden für die Zeit von 2021 bis 2024 vergeben. Der Vorstandsvorsitzende vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München verwies auf sinkende Zuschauerzahlen, da die Champions League seit dieser Saison nicht mehr frei empfangbar im ZDF zu sehen sei.

"Das werden die Verantwortlichen in Dortmund, Schalke und Hoffenheim, die in dieser Saison die Bundesliga in der Champions League vertreten, wohl ähnlich sehen. Dies ist im Interesse der Fans, und das müssen wir stärker berücksichtigen. Ich habe immer gewarnt: Wir sind nicht in England, wo die Spiele schon seit Jahr und Tag exklusiv im Pay-TV laufen, oder in Spanien. Wir haben eine andere Fußball-Kultur, und der sollte man Rechnung tragen." Das Pay-TV sei der größte Zahler in der Fernsehvermarktung, aber man dürfe dennoch nicht vergessen, dass die Sponsoring-Verträge in der Champions League auch sehr gut dotiert seien. "Die werden aber bei einem Zuschauerrückgang von 84 Prozent in Deutschland nicht mehr ausreichend bedient. Der Mix aus Pay- und Free-TV muss stimmen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Champions League mittelfristig selbst einen Schaden beim Sponsoring zufügt", sagte Rummenigge.

Basketball, NBA: Basketballer LeBron James bleibt der Topverdiener der nordamerikanischen Profiliga NBA. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte das Jahreseinkommen des 34-Jährigen von den Los Angeles Lakers auf 88,7 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 78,2 Millionen Euro). James führt damit das Ranking zum fünften Mal in Folge an, auf den Plätzen zwei und drei folgen Stephen Curry von Meister Golden State Warriors mit 79,5 Millionen US-Dollar (70,1) und dessen Teamkollege Kevin Durant mit 65 Millionen US-Dollar (57,3).

Den Hauptteil der Einnahmen verzeichnen alle drei Stars durch ihre Aktivitäten außerhalb des Courts. James beispielsweise verdiene 53 Millionen US-Dollar (46,7) durch Werbeverträge und Investitionen seiner eigenen Firma. Unter anderem besitzt er Beteiligungen an einer Produktionsfirma aus Hollywood und einer Pizza-Restaurantkette.

Fußball, TV: Die Zukunft von Thomas Hitzlsperger als Fußball-Experte bei der ARD ist noch nicht geklärt. "Er hat uns über seinen neuen Job informiert, aber wir haben noch keine Entscheidung getroffen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben da keinen Zeitdruck. Der nächste Einsatz wäre erst im April im DFB-Pokal." Der ehemalige Nationalspieler war am Dienstag als neuer Sportvorstand des Bundesligisten VfB Stuttgart vorgestellt worden, der im Pokal bereits ausgeschieden ist.

Hitzlsperger hatte seinen Vertrag mit dem TV-Sender erst vor wenigen Tagen bis 2020 verlängert. Der 36-Jährige sollte demnach bis einschließlich der EM 2020 alle Fußball-Live-Übertragungen im Ersten an der Seite von Jessy Wellmer, Alexander Bommes und Matthias Opdenhövel analysieren.

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