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Europa League:Shaqiri trifft bei Inters 3:3 in Glasgow

Celtic FC v FC Internazionale Milano - UEFA Europa League Round of 32

Darf sich Hoffnungen aufs Achtelfinale machen: Xherdan Shaqiri von Inter Mailand.

(Foto: Getty Images)
  • Inter Mailand muss bei Celtic Glasgow in der Europa League in letzter Minute den 3:3-Ausgleich hinnehmen.
  • Mario Gomez erkämpft sich mit dem AC Florenz ein 1:1 bei den Tottenham Hotspurs.
  • Vor dem 1:1 zwischen dem AS Rom und Feyenoord Rotterdam kommt es zu schweren Ausschreitungen in der römischen Innenstadt.
  • Hier geht es zu allen Ergenissen der Europa League.

Gomez darf aufs Achtelfinale hoffen

Der AC Florenz hat sich mit Nationalstürmer Mario Gomez eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale erkämpft. Die Fiorentina trennte sich in London ohne Gomez-Tor 1:1 (1:1) von Tottenham Hotspur. Ligakontrahent Inter Mailand darf ebenfalls auf das Weiterkommen hoffen, auch wenn die Lombarden bei Celtic Glasgow in der Nachspielzeit noch das 3:3 (3:2) kassierten.

Der ehemalige Münchner Xherdan Shaqiri (5.), der anstelle von Lukas Podolski für den internationalen Wettbewerb nominiert worden war, und Rodrigo Palacio (13./26.) erzielten Inters Tore. Zwischenzeitlich hatten Stuart Armstrong (24.) und ein Eigentor von Hugo Campagnaro (25.) für den Ausgleich gesorgt, John Guidetti (90.+3) traf zum 3:3. Für Florenz glich José Maria Basanta (6.) die Tottenham-Führung von Roberto Soldado (6.) aus. Gomez vergab in der 69. Minute seine größte Chance nach gelungenem Dribbling im Strafraum und wurde kurz vor Schluss ausgewechselt.

Schwere Ausschreitungen in Rom

Überschattet von schweren Ausschreitungen am Campo de' Fiori und an der Piazza di Spagna haben sich der AS Rom und Feyenoord Rotterdam im Hinspiel der Zwischenrunde der Europa League 1:1 (1:0) getrennt. Gervinho (22.) hatte den Tabellenzweiten der italienischen Serie A in Führung gebracht, Colin Kazim-Richards (55.) glich aus. Auf den Tribünen des Stadio Olimpico blieb es während der Begegnung ruhig.

Vor der Partie hatten niederländische Hooligans im Stadtzentrum Massenschlägereien angezettelt, bei denen sich mehrere Personen verletzten. Rund um den Platz an der Spanische Treppe griffen Feyenoord-Anhänger Polizisten an und sorgten nach den Worten von Roms Bürgermeister Ignazio Marino für "Verwüstung". Bereits am Mittwoch war es in der Ewigen Stadt zu Krawallen gekommen, die von der italienischen Justiz umgehend verhandelt wurden. Ein Gericht in Rom verurteilte acht niederländische Fans zu Geldstrafen von 45 000 Euro pro Kopf.

Liverpool gewinnt, Bilbao und Villarreal mit Problemen

Roms Ligakontrahent SSC Neapel und der FC Everton aus der Premier League dürfen derweil bereits für das Achtelfinale planen. Neapel gewann durch Tore von Henrique (6.), Gonzalo Higuain (20.), Manolo Gabbiadini (27.) und Duvan Zapata (90.+1) 4:0 (3:0) bei Trabzonspor, Dries Mertens (85.) verschoss zudem einen Foulelfmeter.

An der Anfield Road in Liverpool sorgte ein Italiener für den knappen Heimsieg der Reds gegen Besiktas Istanbul. Mario Balotelli (85.) traf per Foulelfmeter zum 1:0 (0:0) für das Team um den deutschen Verteidiger Emre Can. Kevin Kuranyi kam mit Dynamo Moskau beim RSC Anderlecht, das ohne Leihspieler Marko Marin antrat, nicht über ein 0:0 hinaus.

Für das Achtelfinale planen dürfen derweil der SSC Neapel (4:0 bei Trabzonspor) und der FC Everton (4:1 in Bern), für den der Belgier Romelu Lukaku drei Tore erzielte. Ebenfalls gute Ausgangspositionen erspielten sich der FC Brügge (3:1 in Aalborg), Dnjepr Dnjepropetrowsk (2:0 gegen Piräus) und Zenit St. Petersburg (1:0 in Eindhoven).

Mehr Probleme hatten unterdessen zwei Teams aus der spanischen Primera División: Athletic Bilbao, Finalist von 2012, kam beim FC Turin nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus, der FC Villarreal mühte sich gegen den FC Salzburg zu einem 2:1 (1:0).