Europa League Frankfurt trifft im Achtelfinale auf Inter Mailand

Kevin Trapp trifft mit Frankfurt auf Inter Mailand.

(Foto: dpa)

Die Eintracht erwischt in der Europa League ein attraktives Los, der BVB muss weiter auf Marco Reus verzichten. Melanie Behringer beendet ihre Fußballkarriere.

Meldungen im Überblick

Europa League, Auslosung: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trifft im Achtelfinale der Europa League auf den 18-maligen italienischen Meister Inter Mailand. Der einzig verbliebene Bundesliga-Vertreter in diesem Wettbewerb hat am 7. März zunächst Heimrecht. Das Rückspiel findet am 14. März in Mailand statt.

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Bundesliga, BVB: Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund muss auch am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen auf Kapitän Marco Reus verzichten. Das erklärte Trainer Lucien Favre am Freitag bei der Pressekonferenz. Reus hatte sich beim Pokal-Aus gegen Werder Bremen am 5. Februar einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und wird schmerzlich vermisst. Ohne Reus schmolz der Vorsprung in der Liga auf Verfolger Bayern München nach zwei Unentschieden gegen Hoffenheim (3:3) und in Nürnberg (0:0) auf drei Punkte zusammen. Außer Reus fehlt dem BVB auch weiterhin Lukasz Piszczek (Fußprobleme).

Europa League, Eintracht Frankfurt: Die Polizei hat vor dem Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt am Donnerstag ein Fan-Banner beschlagnahmt, auf dem Hessens Innenminister Peter Beuth beleidigt worden sein soll. Als die Einsatzkräfte das im Stadioninnenraum ausgelegte Banner einziehen wollten, sei es zu Rangeleien mit Fans gekommen, teilte die Polizei in der Nacht auf Freitag mit. Verletzt wurde demnach niemand. Was genau auf dem Banner stand, wurde zunächst nicht bekannt.

Rund um das Europapokal-Spiel gegen Schachtjor Donezk war es am Donnerstag zu mehreren Zwischenfällen gekommen. Bereits im Vorfeld hatte die Polizei das Stadion intensiv nach Pyrotechnik durchsucht, aber nichts gefunden. Auslöser war eine im Netz verbreitete Videobotschaft von Eintracht-Präsident Peter Fischer, in der er erklärte, bei dem Spiel müsse das Stadion brennen. Laut Polizei habe deshalb davon ausgegangen werden müssen, dass Eintracht-Anhänger sich dazu aufgerufen fühlten, Pyrotechnik abzubrennen. Die Vereinsführung von Eintracht Frankfurt kritisierte die massiven Polizeikontrollen und Durchsuchungen. Fans bauten aufgrund der Kontrollen eine vorbereitete Choreographie ab. Bereits am Nachmittag soll eine 15-köpfige Gruppe teilweise vermummter Personen drei Gästefans aus Donezk überfallen und ausgeraubt haben. Sie sollen einem der drei Gästefans so heftig ins Gesicht geschlagen haben, dass der Mann ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Frauenfußball, Behringer: Die langjährige Fußball-Nationalspielerin Melanie Behringer beendet im Sommer aufgrund anhaltender Knieprobleme ihre Karriere. "Für mich geht eine sehr schöne, aber auch intensive Zeit zu Ende. Ich schätze mich überaus glücklich und gesegnet, dass ich mein Hobby jahrelang als Beruf ausüben durfte. Ich bin unendlich dankbar für alles, was ich in diesen Jahren erleben durfte und wie vielen tollen Menschen ich begegnet bin", sagte die Mittelfeldspielerin von Bayern München.

Die 33-Jährige bestritt 123 Länderspiele (34 Tore). Mit der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde sie Olympiasiegerin (2016), Weltmeisterin (2007) und Europameisterin (2009 und 2013). "Sie hat Herausragendes für den deutschen Frauenfußball geleistet und steht für große Erfolge beim FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. Besonders gefallen haben mir ihr vorbildlicher Einsatz und ihre Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Mit dem FC Bayern wurde Behringer deutscher Meister (2015, 2016), mit dem 1. FFC Frankfurt holte sie den DFB-Pokal (2011, 2014).

Bundesliga, RB Leipzig: Die Schulden von RB Leipzig bei Besitzer Red Bull sind deutlich gewachsen. Das geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2017 hervor. Demnach stiegen die Verbindlichkeiten des sächsischen Fußball-Bundesligisten bei der österreichischen Getränkemarke von 2016 auf 2017 um 51 Millionen Euro. 2016 waren es 83,2 Millionen Euro, 2017 waren es 134,2 Millionen. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2017 laut Geschäftsbericht 5,6 Millionen Euro.

Die höheren Schulden haben Gründe. Der im Mai 2009 gegründete Verein war im Sommer 2016 in die Bundesliga aufgestiegen, der Kader musste für die Premierensaison im Oberhaus deutlich verstärkt werden. Ihre erste Spielzeit in der Bundesliga beendeten die Leipziger unter dem damaligen Trainer Ralph Hasenhüttl auf dem zweiten Platz hinter Rekordmeister FC Bayern München. Dementsprechend stieg der Umsatz ebenfalls deutlich - von 119,9 (2016) auf 217,8 (2017). Der Gewinn betrug 1,4 Millionen Euro. Zudem haben sich die Spielerwerte bereits in der Zeit deutlich erhöht. Aktuell belegt RB den vierten Tabellenplatz und strebt seiner zweiten Champions-League-Teilnahme entgegen. Am Montag empfängt die Mannschaft von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick 1899 Hoffenheim mit Coach Julian Nagelsmann, der im Sommer nach Leipzig wechseln wird.

Basketball, USA: Die Aktie des Sportartikelherstellers Nike ist nach einer Panne mit einem kaputten Schuh und einer Knieverletzung von College-Basketballstar Zion Williamson gesunken. Bereits um mehr als ein Prozent sei die Nike-Aktie schon gefallen, berichteten US-Medien am Donnerstag (Ortszeit). Die Schuhsohle des Spielers hatte sich bei einer schnellen Drehung im Spiel der Teams der Universität Duke und der Universität von North Carolina in Chapel Hill am Mittwochabend kaputt gegangen.

Der 18-jährige Duke-Spieler Williamson, der als aussichtsreicher Kandidat für die Profiliga NBA gehandelt wird, verließ unter den Augen prominenter Gäste hinkend das Spielfeld und kehrte nicht zurück. Ein Video, das die Reaktion des früheren US-Präsidenten Barack Obama auf den Vorfall zeigte, ging in den sozialen Medien viral. Duke verlor das Spiel. Mike Krzyzewski, der Trainer der Duke-Basketballmannschaft "Blue Devils", zeigte sich besorgt und sagte, Williamson habe eine leichte Verstauchung im Knie. "Wir sind natürlich besorgt und möchten Zion eine schnelle Genesung wünschen", teilte die Firma Nike mit, die einen Vertrag als Exklusivhersteller für Schuhe und Trikots der "Blue Devils"-Atlethen hat. Es handele sich um einen Einzelfall und man arbeite daran, den Grund zu identifizieren. Auch NBA-Spieler Paul George meldete sich zu Wort. Das mit Georges Namen vermarktete Schuhmodell, das Williamson getragen hatte, sei "erfolgreich", sagte George. So etwas sei nach seinem Kenntnisstand noch nie vorgekommen.

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