Manchester UnitedNoch schlechter wäre nur ein Abstieg

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Ein Team für defensiven Konterfußball:  Harry Maguire  (2.v.r.) und seine Kollegen.
Ein Team für defensiven Konterfußball:  Harry Maguire  (2.v.r.) und seine Kollegen. Ryan Pierse/Getty Images

Kein Titel, Platz 16 in der Liga: Bei Manchester United herrscht nach dem verlorenen Finale in der Europa League Untergangsstimmung. Hoffnung machen nur ein paar Talente und Trainer Rúben Amorim.

Von Sven Haist, Bilbao

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„Lads, it’s Manchester United“, es ist nur Manchester United: So lautet die vermutlich unvermeidbare Häme in England gegenüber Manchester United nach der Finalniederlage gegen Tottenham Hotspur in der Europa League. Auf diese Weise hatte nämlich einst Uniteds Coach Alex Ferguson Tottenham vor einem Ligaspiel in einer Teambesprechung verspottet. Die Aussage fiel United nach dem 0:1 am Mittwochabend in Bilbao auf die Füße. Allerdings ist die Schadenfreude auf der Insel über die vierte (!) Saisonpleite gegen den früheren Lieblingsgegner Tottenham wohl das geringste Problem des Rekordmeisters (der sich diesen Status seit Kurzem mit Liverpool teilen muss).

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Sonst wird Tottenham für sein ständiges Scheitern belächelt. Entsprechend ekstatisch gerät die Party nach dem 1:0 im Europa-League-Finale gegen Manchester United – Trainer Postecoglou behält mit einer gewagten Ansage recht.

SZ PlusVon Sven Haist

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