EURO 2024:„Peinlich“: Schottischer Traum wird nach 1:5 zum Alptraum

Schottlands Ryan Christie war nach der 1:5-Pleite gegen das DFB-Team bedient. (Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die schottischen Medien gehen mit der eigenen Mannschaft nach dem 1:5 hart ins Gericht. Ex-Stürmer Boyd fordert eine Reaktion in den bevorstehenden Gruppenspielen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

München (dpa) - Der frühere schottische Nationalspieler Kris Boyd hat die Mannschaft seines Heimatlandes nach dem 1:5 im Auftaktspiel der Fußball-EM gegen Gastgeber Deutschland heftig kritisiert.

„Peinlich“ nannte der Ex-Stürmer den Auftritt in München in einem Sky-Interview. „Die Party ist vorbei. Jetzt hat der Kater zugeschlagen“, titelte die britische Rundfunkanstalt BBC einen Tag nach dem Duell und „Daily Record“ schrieb: „Es kann nur besser werden.“

Auch bei der Tageszeitung „The Herald“ ging der Blick bereits nach vorn. „Bei noch zwei ausstehenden Spielen geht es um alles“, hieß es dort. In der Gruppe A treffen die Schotten am Mittwoch auf die Schweiz und zum Abschluss der Vorrunde auf Ungarn.

Nach der „Horror-Niederlage“ (Daily Express) und dem „Elend von München“ (Scottish Daily Mail) müsse die Mannschaft nun eine Reaktion zeigen, forderte Boyd. „Die Spiele gegen die Schweiz und Ungarn werden keine einfachen“, sagte er. „Man muss dieses Ergebnis ausmerzen, es ist jetzt vorbei und man kann es nicht mehr beeinflussen. Was man tun kann, ist, sich die nächsten beiden Spiele anzuschauen und zu versuchen, den Gegnern Probleme zu bereiten.“

Tagsüber hatten mehrere tausend Fans der Schotten in München dem Anpfiff entgegengefiebert und ausgiebig gefeiert. Im Spiel selbst verflog der Optimismus rasch, nachdem die DFB-Elf schon zur Halbzeit mit 3:0 geführt hatte. „Es war ein Traum, an dem die Fans festhielten, bis Florian Wirtz und Jamal Musiala ihn innerhalb von zehn Minuten in einen Alptraum verwandelten“, hieß es bei der BBC.

© dpa-infocom, dpa:240615-99-406882/2

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