Hätte der deutsche Schwimmer Marius Kusch, 32, diese Woche nicht für die Enhanced Games zugesagt, sondern für eine der anderen Ekelbuden der Gegenwart wie das RTL-Dschungelcamp, wäre die Aufregung jetzt überschaubar. Dass die sogenannte Unterhaltungsindustrie Menschen dafür bezahlt, sich vor Publikum Känguruhoden, Buschschweinsperma oder lauwarmes Entenblut zuzuführen, ist gesellschaftlich längst akzeptiert und von keiner Rechtsnorm geächtet.
MeinungEnhanced Games in Las VegasDie Dopingspiele sind nichts anderes als eine Art Dschungelcamp

Kommentar von Claudio Catuogno
Lesezeit: 2 Min.

Er hat sich für die Show und gegen den Sport entschieden: Schwimmer Marius Kusch.
Jo Kleindl/Eibner/ImagoLetztlich sind die Enhanced Games, bei denen die Athleten dopen sollen, nichts anderes als eine weitere Ekelbude der modernen Unterhaltungsindustrie. Aber eine besonders perfide.
