Und wenn dieser Olympia-Sommer in Paris einfach immer weiterginge? Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hätte sicher nichts dagegen angesichts der politischen Turbulenzen im Land – da ist das Abfeiern von Siegern eine willkommene Ablenkung. Aber nun ist endgültig Schluss: Mit einer letzten Party auf den Champs-Élysées hat sich Paris am Samstagabend von den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 verabschiedet. Bei der „Parade der Champions“ jubelten Zehntausende den französischen Medaillengewinnern zu, aber auch viele Volunteers, öffentliche Bedienstete und Mitglieder des Organisationskomitees nahmen an der Zeremonie teil, ebenso wie IOC-Präsident Thomas Bach.

Die Ehren der République wurden großzügig ausgereicht: Der Judoka Teddy Riner etwa wurde nach seinem dritten Olympia-Gold von Macron in den Rang eines Kommandeurs des nationalen Verdienstordens erhoben (Foto oben); „danke, danke, es war unglaublich!“, rief Riner der jubelnden Menge zu. Auch der Schwimmer Leon Marchand und viele andere erhielten Orden.

Macron sprach sich dafür aus, den 14. September jedes Jahr zu einem nationalen Sportfest zu machen, Sportministerin Amelie Oudea-Castera stimmte der Idee ihres Präsidenten umgehend zu. Bürgermeisterin Anne Hidalgo will, dass die Olympischen Ringe bis 2028 den Eiffelturm zieren.

