Littbarski im Interview:„Ich bin froh, dass wir zum schönen Fußball zurückgekehrt sind“

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Pierre Littbarski bei der Aufzeichnung der WDR-Talkshow Kölner Treff. (Foto: IMAGO/Christoph Hardt)

Der frühere Nationalspieler Pierre Littbarski spricht über seine Spezialdisziplin, die bei der EM ein Comeback feiert: das Dribbling. Er erklärt, was Spieler wie Musiala, Wirtz, Yamal, Güler oder Foden so gut macht – und was ihnen noch fehlt.

Interview von Javier Cáceres

Zwei unterschiedliche Arten, gegnerische Abwehrreihen zu überwinden, sind bei dieser EM wieder in Mode, nachdem sie zuvor lange als aus der Zeit gefallen galten: die Panzerknacker-Methode, sprich explosive Fernschüsse – und die Rififi-Methode, also die Torannäherung durch Dribblings. Einer der begnadetsten deutschen Dribbler der zurückliegenden Jahrzehnte war Pierre Littbarski, 64, genannt „Litti“. Der Berliner wurde vor allem beim 1. FC Köln bekannt – und 1990 in Italien Weltmeister. Er betrachtet die EM aus der Distanz und freut sich im Gespräch mit der SZ, dass schelmische Balltänzer und ihre Hüftwackler eine Renaissance erleben.

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