DFB-Elf vor der Partie gegen Ungarn :Das verflixte zweite Spiel

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Kroatien hat gewonnen, wirklich? Michael Ballack (Mitte) im Jahr 2008 inmitten jubelnder Gegner. (Foto: Imago)

Ein Sieg zum Turnierstart ist schön, aber gefährlich. Der Blick auf die jüngere Turniergeschichte kann für Julian Nagelsmanns Mannschaft lehrreich sein – ein Zeitzeuge warnt eindringlich.

Von Christof Kneer, Philipp Selldorf

Kaum eine Stunde nach dem Abpfiff des siegreich bestrittenen Eröffnungsspiels warnte Thomas Müller bereits vor „Emotionsgedusel“. Der Veteran Müller, 34, hat schon alles erlebt, er weiß nicht nur, wie gefährlich es ist, das erste Turnierspiel zu verlieren. Er weiß auch, wie gefährlich es ist, es zu gewinnen. „Es geht nicht ums Gefühl, es geht um die Punkte“, sagte der Münchner Profi nach dem 5:1 gegen Schottland, „wir hatten immer tolle Gefühle und haben dann gegen Ghana 2:2 gespielt und 2010 gegen Serbien verloren.“ Unter anderem deshalb steht Müller auch im aktuellen DFB-Kader, als „Connector“, der die neuen Zeiten mit den alten verbindet.

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