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DFB-Team:Kimmich fühlt sich "vermeintlich auftragslos"

Nicht zufrieden: Joshua Kimmich im Spiel gegen Frankreich

(Foto: AP)

Vor der wichtigen Partie gegen Portugal erklärt der Nationalspieler, warum es ihm in der Mitte mehr Spaß macht als hinten rechts.

Joshua Kimmich kommt sich in seiner inzwischen ungewohnten Rolle als Rechtsverteidiger mitunter etwas verloren vor. "Es ist oft so, dass das Spiel vermeintlich abseits von einem selbst stattfindet und man vermeintlich auftragslos ist - auch wenn das nicht stimmt", sagte der 26-Jährige vor dem EM-Schlüsselspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Titelverteidiger Portugal am Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV).

Bundestrainer Joachim Löw hatte Kimmich für das Auftaktspiel gegen Weltmeister Frankreich (0:1) als Flankenschutz für die defensive Dreierkette nach rechts beordert - dort wird er auch gegen die Portugiesen erwartet. "Ich kann auf vielen Positionen spielen", sagte Kimmich, machte aber erneut kein Hehl daraus, dass die "6" seine liebste ist.

"Was mir in der Mitte sehr viel Spaß macht: Man hat immer den Eindruck, dass man Einfluss nehmen kann, da fühlt man sich mehr eingebunden als auf der rechten Seite - auch, was die Kommunikation angeht. Man ist jederzeit Teil des Spiels." Rechts sei vielmehr oft Geduld gefragt, "man ist abhängig davon, ob man angespielt wird. Auf der Sechs kann ich den Ball mal hinten abholen, rechts außen nicht."

Ob er dort in einer Vierer- oder Fünferkette spiele, mache einen großen Unterschied, betonte Kimmich. "Das sind komplett unterschiedliche Positionen." In der Dreier- bzw. Fünferreihe stehe er als Außenspieler "höher und fast auf der letzten Linie des Gegners, man attackiert viel höher".

© SZ.de/sid/sonn
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