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EM 2021:Basketball-EM an Deutschland vergeben

Die K.o.-Phase der EM 2021 findet in Berlin statt, auch eine Vorrunde wird in einer deutschen Stadt ausgetragen. Der Belgier Wout Van Aert gewinnt die zehnte Tour-Etappe.

Basketball, EM: Die Finalrunde der Basketball-Europameisterschaft findet in zwei Jahren erstmals seit 1993 wieder in Deutschland statt. Die K.o.-Phase der EM 2021 wird in Berlin ausgetragen, dazu steigt eine von vier Vorrunden in Köln. Das entschied der Vorstand des Kontinentalverbands Fiba Europe bei der Vergabe des Turniers am Montag in München. Tschechien, Georgien und Italien sind die Gastgeber für die weiteren drei Vorrundengruppen. Das Turnier soll vom 2. bis 19. September mit insgesamt 24 Teams stattfinden, diese werden auf vier Gruppen aufgeteilt. Die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl um NBA-Profi Dennis Schröder ist als Gastgeberteam automatisch in der Vorrunde in der Kölner Lanxess Arena dabei und rechnet sich Hoffnungen auf eine Medaille aus. Die Finalrunde beginnt mit dem Achtelfinale und wird in der Berliner Mercedes-Benz Arena im K.o.-Modus ausgetragen. Der Deutsche Basketball Bund ist nach 2015, 1993, 1985 und 1971 zum insgesamt fünften Mal Ausrichter von EM-Spielen. Vor vier Jahren scheiterte das deutsche Team angeführt von Dirk Nowitzki knapp in der Vorrunde von Berlin, der Superstar trat anschließend aus der Nationalmannschaft zurück.

Tour de France: Der belgische Radprofi Wout Van Aert hat bei der 106. Tour de France die zehnte Etappe für sich entschieden. Der 24-Jährige vom Team Jumbo-Visma verwies am Montag nach 217,5 km zwischen Saint-Flour und Albi im Massensprint den Italiener Elia Viviani (Deceuninck-Quick Step) und den Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal) auf die Plätze. Für das Jumbo-Team um den Cottbuser Tony Martin war es bereits der vierte Tageserfolg bei der Tour 2019. Im Gelben Trikot des Gesamtführenden fährt weiter der Franzose Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step). Der bislang drittplatzierte französische Hoffnungsträger Thibaut Pinot sowie die Mitfavoriten Jakob Fuglsang (Dänemark), Rigoberto Uran (Kolumbien) und Richie Porte (Australien) verloren am Montag Zeit.

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Fußball, Afrika Cup: Gernot Rohr hat mit der nigerianischen Nationalmannschaft den Einzug ins Finale des Afrika-Cups nach einem Gegentreffer in letzter Sekunde verpasst. Im Halbfinale gegen Algerien verlor das Team des deutsch-französischen Trainers 1:2 (0:1), Riyad Mahrez (90.+5) vom englischen Meister Manchester City verwandelte kurz vor dem Abpfiff einen direkten Freistoß zur Entscheidung. Algerien bekommt es im Finale am Freitag (21.00 Uhr/DAZN) mit dem Senegal zu tun, der sich zuvor 1:0 (0:0) n.V. gegen Tunesien durchgesetzt hatte. Rohr, der in seiner langen Karriere schon Gabun, den Niger und Burkina Faso trainiert hat und das nigerianische Team seit 2016 betreut, muss somit weiter auf seine erste Finalteilnahme beim Afrika-Cup warten. Nigerias William Troost-Ekong (40.) unterlief kurz vor der Pause ein Eigentor.

Odion Ighalo (73./Handelfmeter) glich aus, doch Mahrez besiegelte Nigerias Niederlage mit seinem Freistoß von der Strafraumkante. Der Senegal hatte zuvor dank eines Eigentores gejubelt: Tunesiens Dylan Bronn lenkte in der 101. Minute eine Flanke unglücklich ins eigene Tor, nachdem Torhüter Mouez Hassen am Ball vorbeigesprungen war. Beide Teams hätten das Spiel jedoch mit Elfmetern bereits in der regulären Spielzeit entscheiden können. Zunächst parierte Senegals Torwart Alfred Gomis in der 75. Minute einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Ferjani Sassi, dann wehrte Hassen Henri Saivets Strafstoß ab (80.). In der 115. Minute nahm Schiedsrichter Bamlak Tessema aus Äthiopien nach Ansicht der Videobilder einen Handelfmeter für Tunesien zurück, was noch einmal für reichlich Unruhe sorgte.

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