Elf des Spieltags – Florian Meyer

Florian Meyer: Ein Pfiff, ein Arm, zwei Finger - und doch kein Elfmeter. Der Stuttgarter Timo Werner hatte sich in den Strafraum gedribbelt, nach einer Berührung des Dortmunders Kevin Großkreutz war er gefallen und Schiedsrichter Florian Meyer hatte gepfiffen. Doch dann begannen die Debatten. Meyer zögerte, Spieler von beiden Seiten rannten aufgeregt auf ihn zu, gestikulierten und schrien. Später sagte der Schiedsrichter: "Mein Schiedsrichter-Team hat mich über Funk informiert, dass es aus ihrer Sicht kein Elfer war", und er gab zu: "Ich habe vorschnell gepfiffen." Weil er aber den Pfiff nicht wieder einsaugen konnte, gab er: Schiedsrichter-Ball. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das schon einmal gemacht habe. Aber es war die richtige Entscheidung", sagte Meyer. Zudem war es: der erste Phantompfiff der Saison.

(hum)

Bild: dpa 4. November 2013, 09:282013-11-04 09:28:14 © SZ.de/jkn/bavo