Elf des Bundesliga-SpieltagsNa, heute schon genascht?

Max Kruse wird auf sein Gewicht statt auf seine Tore angesprochen. Ein Ingolstädter erinnert an Beckenbauers Leichtigkeit und München wird um ein paar Würste ärmer. Die Erleichterten des Spieltags.

Roger

Wer über Erleichterung spricht, darf den größten Schwebemann über allen Fußballdingen nicht unerwähnt lassen. Franz Beckenbauer, Lichtgestalt, Leichtfuß und überlebensgroßes Dauervorbild, spielte diesmal in Ingolstadt mit. Irgendwie zumindest. Als nämlich der Brasilianer Roger für den FC zum 1:0 gegen Leipzig traf, sahen sich alle Zuschauer an eine alte Rolle des Kaisers erinnert: Den Libero mit Drang nach vorne. Der 31-Jährige war der besondere Kniff von Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis - ihn hatte er bewusst zwischen den etatmäßigen Innenverteidiger Marvin Matip sowie Marcel Tisserand aufgestellt, um die Abwehrarbeit zu erleichtern. Und was sagte Roger der Libero nach seinem ersten Bundesligatreffer? Natürlich: "Beckenbauer, Beckenbauer."

(jbe)

Bild: dpa 11. Dezember 2016, 20:072016-12-11 20:07:58 © SZ.de/schm/stein