Anna Elendt, 24, kommt nicht oft zurück nach Hause, in ihr Elternhaus nach Dreieich. Dabei liegt das Städtchen strategisch günstig, quasi direkt neben dem Frankfurter Flughafen. Elendt ist 2020 mit einem Stipendium in die USA gezogen, um dort zu studieren, und vor allem: um zu einer der weltbesten Brustschwimmerinnen zu werden. 2025 ist Elendt, die selbst von sich lange Zeit sagte, etwas trainingsfaul zu sein, Weltmeisterin geworden. Und sie startet am Dienstag als Favoritin in die EM in Paris. Ein Video-Gespräch über Piraten im Kinderzimmer, ihre zweite Heimat in Austin, Texas – und über die wohl beste Trainingsgruppe der Welt.
Schwimm-Weltmeisterin Anna Elendt„Nach Olympia sagte ich mir, so kann ich nicht weitermachen“
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Schwimmen ist oft auch Kunst: Anna Elendt atmet bei der WM in Singapur im 100-Meter-Halbfinale kräftig aus. Einen Tag später wird sie Weltmeisterin.
Joel Marklund/Bildbyran/ImagoAnna Elendt spricht über ihr Leben am College in den USA, schwierige Jahre in ihrer Karriere, ihr Traumszenario für die Spiele 2028 Los Angeles – und darüber, wie sie sich gegen Angriffe in den sozialen Medien schützt.
Interview von Sebastian Winter
