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Eisschnelllauf:Streit zwischen Niemann-Stirnemann und DESG ohne Ergebnis

Erfurt (dpa) - Im Streit zwischen Rekord-Weltmeisterin Gunda Niemann-Stirnemann und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) gibt es weiter keine Lösung.

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Erfurt (dpa) - Im Streit zwischen Rekord-Weltmeisterin Gunda Niemann-Stirnemann und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) gibt es weiter keine Lösung.

"Wir haben am Stützpunkt Erfurt keinen Arbeitsplatz als Trainerin für Gunda. Aber sie ist ein Vorbild für alle, deshalb wollen wir sie für die Nachwuchsgewinnung weiter beschäftigen", sagte DESG-Präsident Gerd Heinze der Deutschen Presse-Agentur.

Die 19-malige Weltmeisterin und dreimalige Olympiasiegerin hatte bis zur Olympia-Saison als verantwortliche Trainerin am Stützpunkt Erfurt gearbeitet. Danach hatte ihr die DESG im Rahmen eines Projekts bis 2018 einen neuen Job im Bereich Nachwuchs, Scouting und Koordinierung angeboten. Diesen Kontrakt hat die 49-Jährige aber nach Auskunft von Heinze bisher nicht unterschrieben und eine Beschäftigungs-Garantie über 2018 hinaus gefordert. "Wir können ihr das nicht garantieren. Die Entscheidung, weiter für uns zu arbeiten, liegt nun bei Gunda. Ansonsten müssen sich unsere Wege trennen", sagte Gerd Heinze.

Niemann-Stirnemann befindet sich derzeit nach einer Knie-Operation in der Rehabilitation. Sie will sich momentan zu der Auseinandersetzung mit dem Verband nicht äußern.

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