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Eisschnelllauf:Streit von Pechstein und Verband eskaliert

Einen Tag vor Beginn der Weltcup-Saison ist der Konflikt zwischen Claudia Pechstein und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) eskaliert. In einem Brandbrief griff die fünfmalige Olympiasiegern den DESG-Sportdirektor Matthias Kulik scharf an und forderte diesen auf, "endlich Verantwortung zu übernehmen und klare Konsequenzen aus dem in diesem 'Offenen Brief' aufgezeigten Missständen zu ziehen". Zugleich stellte Claudia Pechstein fest, dass ihr Lebensgefährte Matthias Große, den sie als neuen DESG-Präsidenten vorgeschlagen hatte, Zusagen von Sponsoren habe, um den Verband finanziell wieder auf Kurs zu bringen. Am Dienstag hatte die DESG Große wegen "verbandsschädigender" Aussagen aus dem Betreuerstab der Nationalmannschaft gestrichen.