Als die Bundestagsabgeordneten des Ausschusses für Sport und Ehrenamt kürzlich zu ihrer jüngsten Sitzung zusammenkamen, erwartete sie ein bunter Strauß an Themen. Sie diskutierten mit Wissenschaftlern über „Chancen und Herausforderungen“, die Trendsportarten für die hiesige Szene bieten. Sie vernahmen von Funktionären, wie prächtig die Vorbereitungen laufen für die Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik im August und für die Karate-Europameisterschaften im Mai, die jeweils in Frankfurt am Main gastieren werden. Für das Finalwochenende der inklusiven Karate-Titelkämpfe seien sogar schon alle Tickets verkauft. Und sämtliche 1200 Teilnehmer werde man nicht, wie üblich, mit Shuttle-Bussen, sondern im öffentlichen Nahverkehr befördern. Schöner, nachhaltiger Spitzensport?
EisschnelllaufBleibt in der Familie
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Die von Vorwürfen umtoste Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft hat von der Politik fürs Erste offenbar wenig zu befürchten. Werden die Rechte von Athleten zum Spielball anderer Interessen?
Von Johannes Knuth
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