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Eisschnelllauf:Claudia Pechstein geht in die Politik

Claudia Pechstein

Claudia Pechstein.

(Foto: Peter Dejong/dpa)

Die Eisschnellläuferin will für die CDU in den Bundestag. In der Europa League stehen die Halbfinals fest. Berlin gewinnt die Volleyball-Meisterschaft.

Meldungen im Überblick

Eisschnelllauf, Pechstein: Claudia Pechstein geht in die Politik. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin soll für die CDU im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick bei der Bundestagswahl antreten. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Die 49-Jährige war bereits 2004 auf Vorschlag der CDU Berlin Mitglied der Bundesversammlung. "Meine sportlichen Erfolge und Titel habe ich nicht nur für mich erkämpft, sondern auch für Deutschland und meine Heimatstadt Berlin. Nicht immer waren die Bedingungen für Bestleistungen ideal, deshalb habe ich nicht selten Kritik geübt", zitiert die Zeitung Pechstein: "Jetzt bietet sich mir die Chance, nicht nur zu kritisieren, sondern auch mitzugestalten. Diese Chance möchte ich nutzen." Die Bundestagswahl findet am 26. September statt. Knapp fünf Monate später will Pechstein ihre achten Olympischen Winterspiele bestreiten. Zwei Tage nach Ende der Wettkämpfe in Peking feiert sie ihren 50. Geburtstag.

Europa League, Viertelfinale: Manchester United, der FC Villareal, die AS Rom und der FC Arsenal sind ins Halbfinale der Europa League eingezogen. Auch ohne Pierre-Emerick Aubameyang, den früheren Stürmer von Borussia Dortmund, gewann der Premier-League-Club aus London am Donnerstagabend bei Slavia Prag mit 4:0 (3:0), nachdem es im Hinspiel in England lediglich ein 1:1 gegeben hatte. Pepe (18.), Bukayo Saka (24.) sowie Alexandre Lacezette (21./Foulelfmeter/77.) mit einem Doppelpack besiegelten das Weiterkommen.

Manchester United ließ sich nach dem 2:0-Hinspielsieg beim FC Granada aus Spanien nicht mehr überraschen und feierte einen 2:0 (1:0)-Heimerfolg. Edinson Cavani hatte das Team von Trainer Ole Gunnar Solskjaer in der 6. Minute in Führung gebracht. Den Schlusspunkt setzte Granadas Jesus Vallejo (90.) mit einem Eigentor. Die AS Rom nutzte die gute Ausgangsposition durch das 2:1 im Heimspiel bei Ajax Amsterdam und erreichte das Halbfinale durch ein 1:1 (0:0) im eigenen Stadion. Brian Brobbey hatte die Niederländer in der 49. Minute in Führung gebracht. Der einstige Wolfsburger Stürmer Edin Dzeko beendete mit seinem Treffer in der 72. Minute zum Ausgleich das Bangen der Römer ums Weiterkommen.

Souverän meisterte der FC Villareal die Viertelfinal-Hürde Dinamo Zagreb. Die Spanier gewannen das Rückspiel mit 2:1 (2:0), nachdem sie bereits das erste Duell mit 1:0 für sich entschieden hatten. Der ehemalige Dortmunder Paco Alcacer (36.) und Gerard (43.) trafen für den Gastgeber. Mislav Orsic (74.) gelang nur noch der Anschluss für die Kroaten. In den Halbfinals am 29. April und 6. Mai trifft Manchester auf Rom, Villareal spielt gegen den FC Arsenal. Das Endspiel findet am 26. Mai im polnischen Danzig statt.

Volleyball, Meisterschaft: Die Berlin Recycling Volleys haben zum elften Mal die deutsche Volleyball-Meisterschaft gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Cedric Enard setzte sich am Donnerstagabend mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) bei Dauerrivale VfB Friedrichshafen durch und entschied auch die dritte Partie der Finalserie für sich. "Ich habe davon geträumt. Mit 21 Jahren deutscher Meister zu werden, ist mega", sagte Berlins Anton Brehme bei Sport1: "Wir hatten durch das Coronavirus und viele Verletzungen eine sehr schwere Saison, aber wir haben uns in einen Lauf gespielt." Bereits zum achten Mal nacheinander standen sich Berlin und Rekordmeister Friedrichshafen im Endspiel der Volleyball-Bundesliga gegenüber. Im vergangenen Jahr wurde coronabedingt kein Meister ausgespielt, davor holten die Berliner sieben Titel in acht Jahren. Der VfB gewann bislang zwölf Meisterschaften.

© SZ/dpa/sid/ebc
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