EiskunstlaufEine Rose als Vermächtnis

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„Eine fast überwältigende Erfahrung“: Kaori Sakamoto setzt bei der WM in Prag der Sprunggewalt der Konkurrenz Eleganz und Qualität entgegen.
„Eine fast überwältigende Erfahrung“: Kaori Sakamoto setzt bei der WM in Prag der Sprunggewalt der Konkurrenz Eleganz und Qualität entgegen. Raniero Corbelletti/Aflosport/Imago

Die große Japanerin Kaori Sakamoto hat ihre Karriere mit dem vierten Weltmeistertitel beendet. Bis zuletzt blieb sie ihrem Stil treu, der zeigt, dass Eiskunstlauf auch ohne Spektakel das Publikum bewegt.

Von Barbara Klimke

Es sind nicht nur die Sprünge, die entscheiden. Die große Kunst des Eislaufs besteht darin, auch den richtigen Ton zu finden. Keiner Frau gelang das in den vergangenen Jahren so meisterhaft wie der fabelhaften Kaori Sakamoto aus Japan, die ihre Karriere mit dem vierten Weltmeistertitel ausklingen ließ, zu Patricia Kaas’ Interpretation von Edith Piafs „La vie en Rose/Non, je ne regrette rien“. Ihre letzte Kür war wie ein Vermächtnis, eine Erinnerung, die bleiben wird, vor allem wenn der Weltverband tatsächlich Pläne umsetzen sollte, die dazu führen könnten, die Wettbewerbsformate auf mehr Action und Entertainment zu trimmen.

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