Eishockey-WM Deutsches Team geht mit 1:8 gegen Kanada unter

Schaut öfters hinter sich: Deutschlands Torhüter Niklas Treutle.

(Foto: dpa)

Die deutschen Eishockeyspieler verlieren bei der WM deftig gegen den Favoriten. Energie Cottbus muss aus der dritten Liga absteigen - Braunschweig ist gerettet.

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Eishockey, WM: Deutschland ist bei der Eishockey-Weltmeisterschaft trotz eines 1:8 (0:2, 1:2, 0:4) gegen Kanada endgültig für das Viertelfinale qualifiziert. Der Einzug in die K.o.-Runde stand am Samstag bereits vor dem fünften von sieben Vorrundenspielen gegen Kanada fest, weil die USA am Mittag Dänemark mit 7:1 (4:0, 2:1, 1:0) schlugen. Dadurch können auch die Dänen die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nicht mehr von einem der vier ersten Plätze in der Gruppe A verdrängen. Bei der ersten Niederlage bei dieser WM in der Slowakei präsentierte sich das deutsche Team zu lustlos. Lediglich Münchens Yasin Ehliz (39. Minute) traf für die DEB-Auswahl.

3. Liga, Cottbus: Der FC Energie Cottbus hat am letzten Spieltag der 3. Fußball-Liga den Klassenerhalt um ein Tor verfehlt. Nach dem 1:1 (0:1) bei Eintracht Braunschweig fielen die Cottbuser aufgrund der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz gegenüber der Eintracht auf den 17. Platz zurück, da der FC Carl-Zeiss Jena (4:0 gegen 1860 München) sowie die SG Sonnenhof Großaspach (2:0 bei Fortuna Köln) mit ihren Siegen an den Lausitzern und den Niedersachsen in der Tabelle vorbeiziehen konnten.

"Es ist vor allem Leere da. Aber solche Situationen gehören zum Sport dazu. Wir sind natürlich total enttäuscht. Aber wir hatten 38 Spieltage Zeit, um unsere Ziele zu erreichen. Deshalb sollte man nicht nur auf dieses letzte Spiel schauen und auch nicht auf unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen - es ist vorbei. Wir haben es leider nicht über die Ziellinie gebracht", sagte ein enttäuschter Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Vor 20 000 Zuschauern im Eintracht-Stadion hatte Marc Pfitzner die Gastgeber mit einem umstrittenen Elfmeter nach einer halben Stunde in Führung geschossen. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Fabio Viteritti hatte in der 57. Minute ebenfalls per Strafstoß den Ausgleich erzielt.

Leichtathletik, Shanghai: Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong (Zweibrücken) hat beim Diamond-League-Meeting in Shanghai mit Platz drei überzeugt. Die 25-Jährige musste sich am Samstag mit 64,10 m nur der chinesischen WM-Dritten Lyu Huihui (66,89) sowie der Lettin Lina Muze (64,87) geschlagen geben. Hussong blieb bei ihrem zweiten Saisonauftritt zwar hinter ihrer Leistung vom Winterwurf-Europacup im März im slowakischen Samorin (65,47) zurück, zeigte aber auf dem langen Weg zu den Weltmeisterschaften in Doha (27. September bis 6. Oktober) dennoch gute Frühform.

In Shanghai sind am Samstag im Speer-Wettbewerb der Männer Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) und Vizeeuropameister Andreas Hofmann (Mannheim) am Start. Im Hochsprung musste sich Europameister Mateusz Przybylko (Leverkusen) mit im dritten Versuch übersprungenen 2,22 m mit Platz neun begnügen.

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