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Eishockey - Villingen-Schwenningen:Aus Fehlern gelernt: Eisbären-Coach lobt Leistungssteigerung

Berlin
Berlins Trainer Serge Aubin gestikuliert hinter seinen Spielern. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Villingen-Schwenningen (dpa/bb) – Fehler machten die Eisbären Berlin auch beim 5:3 bei den Schwenninger Wild Wings. Doch weil die Hauptstädter aus ihren anfänglichen Schwächen noch während des Spiels gegen den Tabellenletzten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die richtigen Schlüsse zogen, gingen sie am Sonntag als Sieger vom Eis. Trainer Serge Aubin lobte die Leistungssteigerung seines Teams nach der ersten Drittelpause: "Im Laufe des Spiels haben wir das Tempo gesteigert, die Kontrolle übernommen und getan, was wir tun mussten", sagte er.

So spielten die Berliner ab dem zweiten Spielabschnitt deutlich cleverer als noch in den recht chaotischen ersten zwanzig Minuten – und auch in den vorherigen beiden Partien, als sie gegen Köln und Ingolstadt klare Führungen verspielt hatten. "Wir haben versucht, ruhig zu bleiben, den Puck zu sichern und gut zu managen", sagte Aubin. Das gelang: Mit einem knappen 4:3-Vorsprung im Rücken zogen sich die Eisbären im Schlussdrittel nicht zurück, sondern setzten die Schwarzwälder weiter unter Druck und hielten sie so vom eigenen Tor fern. "Im zweiten und letzten Drittel war Berlin viel besser als wir", räumte auch Schwenningens Trainer Niklas Sundblad ein.

Dass die Eisbären bis kurz vor Schluss um den Sieg bangen mussten, lag nur daran, dass sie viele Chancen auf die Vorentscheidung nicht nutzten. Erst 63 Sekunden vor dem Spielende stellte Landon Ferraro den Erfolg mit seinem Schuss ins verwaiste Tor sicher und sorgte so dafür, dass die Berliner auf den vierten Tabellenplatz zurückkehrten. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) sind die Eisbären beim EHC Red Bull München zu Gast.

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