Eishockey:Turbulenter Endspurt

EHC München erneut im CHL-Viertelfinale.

Der EHC Red Bull München steht zum dritten Mal hintereinander im Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL). Auf den 4:2-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel ließen die Münchner am Mittwoch im Rückspiel gegen den Schweizer Tabellenführer HC Fribourg-Gotteron ein 3:2 folgen. In der Runde der letzten Acht trifft der EHC auf den finnischen Meister Lukko Rauma, der sich gegen den HC Bozen aus Italien durchsetzte, ohne das Rückspiel zu bestreiten. Die Bozner waren bereits in Finnland, als die CHL-Offiziellen das Spiel wegen einiger Coronafälle bei Rauma absagte. Das Viertelfinale wird am 7./8. und 14. Dezember ausgetragen.

Die Münchner hielten die Eidgenossen im Startdrittel mit ihrem aggressiven Forechecking lange Zeit gut vom eigenen Tor weg, konnten sich aber auch beim Trio Maximilian Kastner, Ben Smith und Maximilian Daubner bedanken, das eine eineinhalb-minütige Drei-gegen-Fünf-Unterzahlsituation aufopferungsvoll zunichtemachte. Im Mitteldrittel wurde das Spiel deutlich emotionaler. Fribourgs Trainer Christian Dubé kassierte gleich zwei Strafzeiten wegen unsportlichen Verhaltens, einmal warf er dabei eine Trinkflasche aufs Eis, weil die Unparteiischen nicht bemerkt hatten, dass sein Torhüter Reto Berra Probleme mit der Ausrüstung hatte. Berra entschärfte danach einen Alleingang von Trevor Parkes (31.). Im Schlussdrittel wurde es dann noch einmal turbulent. Innerhalb von 62 Sekunden brachten Chris DiDomenico (42.) und Samuel Walser (43.) die Schweizer 2:0 in Führung, was ihrem Team die Verlängerung beschert hätte. Parkes verkürzte mit einer starken Einzelleistung auf 1:2 (44.), ehe auch noch Zach Redmond (53.) und Philip Gogulla (60.) trafen.

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