Eishockey:Sechs Spiele in zehn Tagen

Lesezeit: 1 min

Abklatschen nach dem Tor zum 3:2 durch Philip Gogulla (EHC Red Bull Muenchen, 87) mit den Mannschaftskollegen. EHC Red B

Nach dem Treffer von Philip Gogulla ins leere Tor zum 3:2-Endstand gegen Fribourg-Gotteron können die Spieler des EHC Red Bull München abklatschen und sich auf das Viertelfinale freuen.

(Foto: Heike Feiner/imago images/Eibner)

Nach dem Viertelfinaleinzug in der Champions League wartet auf den EHC Red Bull München nun auch in der Liga ein straffes Programm.

Von Christian Bernhard

Christian Dubé war außer sich. Der Trainer des HC Fribourg-Gotteron warf voller Entrüstung eine Trinkflasche aufs Eis und knallte wenig später die Bandentür derart vehement zu, dass die Unparteiischen noch eine zweite Strafzeit wegen unsportlichen Verhaltens gegen ihn verhängten. Dubés Verhalten passte zum emotionalen Eishockeyabend, der am Mittwoch in der Münchner Olympia-Eishalle über die Bühne ging. Nach 40 torlosen, aber intensiven Minuten, die weit mehr als nur Dubés-Flaschenwurf zu bieten hatten, geriet der EHC Red Bull München zu Beginn des Schlussdrittels des Achtelfinal-Rückspiels in der Champions Hockey League (CHL) mit 0:2 in Rückstand, nach seinem 4:2-Hinspielsieg drohte die Verlängerung. Doch Trevor Parkes (44.), Zach Redmond (53.) und Philip Gogulla (60., leeres Tor) trafen noch für den EHC und machten den dritten Münchner CHL-Viertelfinaleinzug in Folge perfekt. "Es zeichnet unsere Mannschaft jedes Jahr wieder aus, dass wir in Drucksituationen da sind", sagte Yasin Ehliz, der Redmonds Tor schön vorbereitet hatte.

Vorerst kann sich der EHC nun auf die nationale Liga konzentrieren. Zu tun hat er dabei mehr als genug. Angefangen mit diesem Wochenende, an dem er die Krefeld Pinguine empfängt (Freitag, 19.30 Uhr) und am Sonntag zu den Adlern Mannheim reist (17 Uhr), warten auf die Münchner bis zum Viertelfinal-Hinspiel am 7. oder 8. Dezember gegen Lukko Rauma (Finnland) sechs Spiele in nur zehn Tagen. "Der Spielplan ist im Moment hart", sagte EHC-Trainer Don Jackson. Da trifft es sich gut, dass er wieder alle Stammspieler an Bord hat.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB