EishockeyHoffnung auf Kontinuität

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Trophäenjäger: Oliver David mit dem Pokal für den österreichischen Eishockeymeister.
Trophäenjäger: Oliver David mit dem Pokal für den österreichischen Eishockeymeister. Gintare Karpaviciute/Gepa pictures/Imago

Oliver David, zweimaliger Meister in der österreichischen Liga mit dem EC Red Bull Salzburg, wechselt nach München und soll den EHC in der Deutschen Eishockey Liga wieder in die Erfolgsspur bringen.

Von Stefan Galler

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Einen Neustart vollzieht der EHC Red Bull München für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL): Nach dem Halbfinal-Aus in der Saison 2023/24 und dem vorzeitigen Scheitern im Viertelfinale in der gerade zu Ende gegangenen Spielzeit, der ersten im neuen Eishockey-Tempel SAP-Garden, soll nun der US-Amerikaner Oliver David den Klub wieder in die Spur bringen und zu neuen Erfolgen führen. Der 46 Jahre alte Coach ist im Konzern ein alter Bekannter, er trainierte zuletzt den EC Red Bull Salzburg, mit dem er 2024 und 2025 den Meistertitel in Österreich gewann. Davor war er als Assistenzcoach beim Schweizer Erstligisten EHC Biel unter Vertrag gewesen.

„Ich bin sehr glücklich und stolz, dass ich die Chance bekommen habe, nach München zu wechseln. Das ist ein aufregender Schritt für mich und meine Familie“, sagte der in Los Angeles geborene Kalifornier. Dort wuchs er in einem eishockeyaffinen Umfeld auf, der Bundesstaat beheimatet alleine drei NHL-Klubs und fast ein Dutzend Profimannschaften. Als Coach begann er vor 16 Jahren in der US-Juniorenliga NAHL (North American Hockey League), ehe er 2013 in die United States Hockey League (USHL) wechselte und im Jahr 2020 zum „Headcoach of the year“ gewählt wurde. Anschließend wechselte er direkt in die Schweiz.

In der abgelaufenen Saison waren in München drei verschiedene Trainer in der Verantwortung

Beim viermaligen deutschen Eishockey-Meister in München wollen sie mit David wieder für mehr Kontinuität auf der Trainerposition sorgen. In der abgelaufenen Saison, in der die Münchner im Playoff-Viertelfinale gegen die Adler Mannheim ausschieden, war zunächst der Finne Toni Söderholm freigestellt worden. Auf den ehemaligen Bundestrainer folgte Interimscoach Max Kaltenhauser, der aber aus persönlichen Gründen später zurücktrat. Schließlich hatte der Amerikaner Don Jackson bis Saisonende noch einmal das Kommando an der EHC-Bande übernommen.

RB-Sportdirektor Christian Winkler ist sich sicher, mit dem neuen Trainer die richtige Wahl getroffen zu haben: „Oliver hat bei all seinen Stationen erfolgreich gearbeitet. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm auch in München wieder eine erfolgreiche Ära gestalten werden.“ Er bescheinigte dem neuen Coach, in Salzburg bei seiner ersten Station als Cheftrainer einer Profimannschaft „Herausragendes geleistet und immer das Maximum aus der Mannschaft herausgeholt“ zu haben. David holte mit den Österreichern nicht nur die beiden Meistertitel, sondern führte sie auch ins Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL). Den Erfolgsweg soll er nun auch in München beschreiten. Er wechselt im gegenseitigen Einvernehmen, obwohl sein Vertrag in Salzburg noch weitergelaufen wäre. Sein Ziel sei es, die „zwei unglaublich erfolgreichen Jahre mit zwei Meistertiteln“ in Österreich nun „in München fortzusetzen“. Das EHC-Ziel für die kommende DEL-Saison ist damit formuliert.

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