„It’s a game of inches“, sagt Harold Kreis oft, und natürlich hat der Bundestrainer recht: Im Eishockey kommt es auf Kleinigkeiten an, kein Zentimeter wird freiwillig dem Gegner überlassen. Wenn dann plötzlich ein ganzer Meter fehlt, ist die Verunsicherung groß. Oder doch nicht? „Da wird medial viel aufgebauscht, was vielleicht gar nicht so dramatisch ist“, sagt Christian Künast, Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Worum es geht? Um die Größe der Spielflächen für das olympische Eishockeyturnier und darum, ob in der Santagiulia Ice Hockey Arena von Mailand im Februar überhaupt gespielt werden kann. Erstmals seit 2014 sollen die Profis aus der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) unter dem Ringe-Logo antreten, der bescheidene Claim lautet: Die Besten treffen auf die Besten. Für die Veranstalter wäre es der Super-GAU, wenn ihr Hochglanzspektakel schon vor dem Turnierstart Schrammen abbekommen würde.
Eishockey bei OlympiaDas Eis ist zu klein
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Das olympische Eishockeyturnier soll das Glanzstück der Winterspiele werden – sogar die Profis aus der NHL werden dabei sein. Doch nun sind alle nervös: Die Eisfläche ist zu kurz.
