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Eishockey in der NHL:Los Angeles Kings ziehen ins Finale ein

Los Angeles Kings v Chicago Blackhawks - Game Seven

Die Los Angeles Kings feiern ihren Finaleinzug nach dem Sieg im siebten Spiel gegen die Chicago Blackhawks.

(Foto: AFP)

Im siebten Spiel besiegt das Team aus Kalifornien Titelverteidiger Chicago Blackhawks. Rafael van der Vaart will beim HSV bleiben. Wasserspringer Sascha Klein holt Bronze in Kanada.

Eishockey, NHL: Die New York Rangers treffen im Stanley Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL auf die Los Angeles Kings. Der Meister von 2012 aus Kalifornien gewann am Sonntag (Ortszeit) das siebte und entscheidende Spiel der Halbfinalserie bei Titelverteidiger Chicago Blackhawks mit 5:4 nach Verlängerung. Tyler Toffoli sorgte in der sechsten Minute der Extrazeit für die Entscheidung, als er einen Handgelenksschuss von Alec Martinez abfälschte. Die Kings haben zum dritten Mal in den diesjährigen Playoffs ein siebtes Spiel auswärts für sich entschieden und somit einen neuen NHL-Rekord aufgestellt. Zugleich revanchierten sie sich bei Chicago für das Vorschlussrunden-Aus vor einem Jahr. In der von Mittwoch an ausgetragenen Finalserie haben die Kings zunächst Heimrecht. Mit dem Duell gegen die Rangers stehen sich erstmals seit 1981 wieder zwei Teams aus den Metropolen Los Angeles und New York in einer nordamerikanischen Endspielserie gegenüber. Damals setzten sich die Baseballer der L.A. Dodgers in der World Series gegen die New York Yankees in sechs Partien mit 4:2 durch.

Hamburger SV, Rafael van der Vaart: Kapitän Rafael van der Vaart will trotz der massiven Kritik an seiner Leistung den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nicht verlassen. "Ich habe super Bock auf den HSV, will in der kommenden Saison mit meinen Mitspielern eine viel bessere Serie hinlegen", sagte der Niederländer der Bild. Es gebe keine Kontakte zu türkischen Vereinen, wie in den vergangenen Wochen kolportiert. "Ich werde in der kommenden Saison für den HSV auflaufen und alles geben, damit die Fans den guten Rafael und nicht den schlechten aus den vergangenen Monaten spielen sehen." Weil van der Vaart mit rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr der bestverdienende HSV-Profi ist, würde der Verein einen Wechsel des 31 Jahre alten Niederländers begrüßen. Der Gehaltsetat des Teams soll von 43 auf 38 Millionen Euro gesenkt werden. Van der Vaart äußerte Verständnis für die Vorwürfe von Fans und Fachleuten. "Ich kann verstehen, dass der Topverdiener und Kapitän bei so einer katastrophalen Spielzeit in die Kritik gerät. Ich habe ja auch eine sehr schlechte Rückrunde gespielt", meinte der Mittelfeldakteur. Wegen einer Wadenverletzung gehört er nicht zum Kader der niederländischen Nationalmannschaft für die WM.

Hockey, Weltmeisterschaft: Titelverteidiger Australien hat bei den 13. Hockey-Weltmeisterschaften im niederländischen Den Haag auch sein zweites Gruppenspiel klar gewonnen. Beim 3:0 (3:0) gegen Ex-Europameister Spanien war in einer einseitigen Partie durch die Tore von Tim Deavin (2.), Mark Knowles (10.) und Kieran Govers (33.) bereits frühzeitig alles klar. Nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Malaysia steuern die "Hockeyroos" mit nunmehr sechs Punkten und 7:0 Toren als Spitzenreiter der Gruppe A dem Halbfinale entgegen. Olympiasieger Deutschland, der in Gruppe B spielt, ist am Dienstag gegen Argentinien zum zweiten Mal an der Reihe. Das DHB-Team war am Sonntag mit einem 4:0 über Südafrika ins Turnier gestartet.

Wasserspringen, Sascha Klein: Der zweimalige WM-Dritte Sascha Klein hat zum Abschluss der Weltserien-Konkurrenz im kanadischen Windsor vom Turm Platz drei belegt. Der Ex-Europameister aus Aachen lag mit seinen 496,20 Punkten allerdings deutlich hinter den Chinesen Cao Yuan (586,20) und Weltmeister Qiu Bo (557,80). Für den Deutschen Schwimmverband (DSV) war es der dritte Podestplatz in Windsor. Zuvor hatte der achtmalige Europameister Patrick Hausding in den Synchron-Konkurrenzen zweimal Silber geholt. Vom 3-m-Brett gewann der Berliner an der Seite von Stephan Feck ebenso Silber wie vom Turm gemeinsam mit Sascha Klein. Überragende Nation war einmal mehr China mit sieben Siegen in acht Disziplinen. Das Finale der Weltserie findet vom 6. bis 8. Juni im mexikanischen Monterrey statt.

Basketball, Playoffs: Alba Berlin steht vor dem Einzug ins Finale der deutschen Basketball-Meisterschaft. Gegen die Artland Dragons gewannen die Berliner mit 74:68 (41:35) und führen damit in der Halbfinalserie mit 2:1. Am Dienstag können die Albatrosse in Quakenbrück das Ticket für die Schlussrunde perfekt machen. Reggie Redding mit 17 und Levon Kendall mit 15 Punkten waren die besten Werfer des Pokalsiegers, bei Artland überragte Lawrence Hill mit 18 Zählern. Wie schon bei den ersten beiden Aufeinandertreffen schenkten sich die beiden Mannschaften von der ersten Sekunde an nichts. Nach und nach erkämpften sich die Hauptstädter ein kleines Polster, kassierten dann aber mit der Schlusssirene des ersten Viertels einen unnötigen Distanzwurf (21:18). Im zweiten Durchgang bot sich den 11.122 Zuschauern ein ähnliches Bild, bis Levon Kendall mit starken Aktionen unter dem gegnerischen Korb für den kleinen Berliner Halbzeit-Vorsprung sorgte. Nach der Pause hatten die Berliner zunächst Schwierigkeiten, wieder ins Spiel zu finden und ließen die Dragons auf einen Zähler herankommen. Anschließend startete der achtmalige deutsche Meister jedoch einen 11:1-Lauf und ging mit einer 57:48-Führung ins Schlussviertel und brachten den Sieg über die Zeit.

Golf, Weltrangliste: Der verletzte Golfprofi Tiger Woods fällt in der Weltrangliste immer weiter zurück. Der 14-malige Majorsieger aus den USA belegt in dem am Montag veröffentlichten Ranking nur noch den vierten Rang. Die Spitzenposition behauptet Adam Scott. Der Australier führt vor dem Schweden Henrik Stenson und Masterssieger Bubba Watson aus den USA. Woods muss nach seiner Rückenoperation Ende März weiter pausieren. In der vergangenen Woche hatte der 38-jährige Kalifornier auch seine Teilnahme an den US Open vom 12. bis 15. Juni in Pinehurst im US-Bundesstaat North Carolina abgesagt. Woods war im Laufe seiner Karriere mit Unterbrechungen 683 Wochen die Nummer eins der Welt. Deutschlands Golfer Martin Kaymer, der in der vergangenen Woche kein Turnier spielte, wird in der Rangliste weiter auf dem 28. Platz geführt. Kaymer hatte als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer das Ranking von Februar bis April 2011 acht Wochen lang angeführt. Golf-Routinier Langer war im April 1986 für drei Wochen die erste Nummer eins der Golf-Welt.

© SZ.de/dpa/sid/jom/jkn
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