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Eishockey:Grubauer und Owetschkin gewinnen den Stanley Cup

Vegas Golden Knights - Washington Capitals

Alex Owetschkin reckt den Stanley Cup in die Höhe.

(Foto: dpa)

Der deutsche Torhüter und der Russe holen mit den Washington Capitals erstmals den NHL-Titel. Die Bayern-Basketballer deklassieren Alba und gleichen in der Finalserie aus.

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Eishockey, NHL: Alexander Owetschkin hat seine Washington Capitals erstmals in der 44-jährigen Klubgeschichte zum Stanley-Cup-Triumph geführt. Das Team des Russen und des deutschen Nationaltorhüters Philipp Grubauer sicherte sich durch ein 4:3 bei den Las Vegas Knights den vierten Sieg in der best-of-seven-Finalserie der nordamerikanischen Profiliga NHL. Voller Stolz reckte Owetschkin hinterher den rund 20 Kilo schweren Silber-Pokal in die Luft - mit dem 4:1-Gesamtsieg krönte der 32-Jährige seine NHL-Karriere.

"Es ist erstaunlich, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Alles was zählt, ist, dass wir diesen Titel endlich gewonnen haben", sagte Owetschkin, der zum wertvollsten Spieler der Play-offs gewählt wurde: "Wir haben den Titel geholt, und niemand wird uns das nehmen können." Bisher hatte Owetschkin den Stanley Cup vergeblich gejagt. Immer wieder war der Kapitän mit den Capitals trotz starker Vorstellungen in der regulären Saison früh in den anschließenden Play-offs gescheitert. Doch diesmal waren die Hauptstädter auch von den erstaunlich starken Knights nicht zu schlagen. Las Vegas stand erst als drittes Team gleich in der Debüt-Saison in den Finals.

Grubauer ist nach Uwe Krupp (1996 mit den Colorado Avalanche und 2002 mit den Detroit Red Wings), Dennis Seidenberg (2011 mit den Boston Bruins) und Tom Kühnhackl (2016 und 2017 mit den Pittsburgh Penguins) der vierte Deutsche, der sich Stanley-Cup-Sieger nennen darf. Der 26 Jahre alte Rosenheimer kam in zwei Play-off-Spielen zum Einsatz und stand während der regulären Saison in 35 Partien auf dem Eis.

Basketball, BBL: Die Basketballer des FC Bayern gaben sich trotz des überlegenen Siegs zum Ausgleich im Showdown um die deutsche Meisterschaft bei ALBA Berlin bescheiden. "Wir können jetzt nicht hochfliegen und denken, wir sind Meister", sagte Münchens Profi Nihad Djedovic nach dem deutlichen 96:69-Auswärtserfolg.Vor dem dritten von möglichen fünf Final-Duellen in eigener Halle am Sonntag (18.30 Uhr) haben die Münchner damit den Heimvorteil zurückerobert. "Was wichtig ist, ist nicht, dass wir mit 27 Punkten gewonnen haben", betonte Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic, sondern "dass wir bis zum Schluss immer weiter gespielt haben".

hatte ALBA durchgehend Probleme mit der aggressiven Verteidigung der Gäste, konnte zu keiner Zeit sein temporeiches Angriffsspiel aufziehen. Nur einmal erzielte der Hauptstadtclub in dieser Bundesliga-Saison noch weniger Punkte. "Wir dürfen uns jetzt nicht irgendwo verstecken, trauern, etwas beklagen und uns schlecht fühlen, sondern Brust raus und weiter geht's", betonte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi die Maxime auf der Jagd nach dem ersten Titelgewinn seit zehn Jahren.

Fußball, Italien: Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat wie erwartet seine Kaufoption gezogen und Douglas Costa für 40 Millionen Euro fest vom FC Bayern München verpflichtet. Wie der Serie-A-Club am Donnerstagabend mitteilte, erhält der brasilianische Nationalspieler bei den Bianconeri einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.Douglas Costa, der auch im Kader des fünfmaligen Weltmeisters für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, spielte bereits in der vergangenen Saison leihweise bei Juve. In 31 Partien erzielte der 27 Jahre alte Angreifer vier Tore und bereitete 14 Treffer vor. Der frühere hatte zuletzt wegen einer Oberschenkelverletzung nur eingeschränkt mit dem WM-Kader trainieren können.Die Brasilianer werden noch bis Freitag in London trainieren. Am 10. Juni steht ein Freundschaftsspiel in Wien gegen Österreich an. Eine Woche später trifft die Selecao in ihrem ersten WM-Spiel in der Gruppe E auf die Schweiz.

© SZ.de/dpa/sid/ebc
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