EishockeyEinweihungsparty mit überlegenen Gästen

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Auftakt mit Lichtspektakel: Die Spieler von München und Buffalo stehen vor dem Spiel auf dem Eis.
Auftakt mit Lichtspektakel: Die Spieler von München und Buffalo stehen vor dem Spiel auf dem Eis. Sven Hoppe/dpa

Der EHC RB München weiht seine neue Halle im Olympiapark ein – und setzt damit seine rasante Entwicklung fort.

Von Johannes Schnitzler

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Christian Winkler hatte die Nächte zuvor unruhig geschlafen. „Heute zum Beispiel bin ich um halb vier aufgewacht – und dann fährt der Film ab.“ Dann sah der 53-Jährige Bilder von seinen Anfängen beim Drittligisten EHC München im Jahr 2004, vom Aufstieg in die DEL, von vier deutschen Meistertiteln und vom Bau des SAP Gardens. Die neue Multifunktionsarena im Olympiapark ist der weithin sichtbare Zeuge für die rasante Entwicklung des Münchner Eishockey seit dem Einstieg von Red Bull vor zwölf Jahren, mit Platz für bis zu 11 500 Zuschauer, die neben dem EHC auch die Basketballer des FC Bayern künftig füllen sollen.

Zur Einweihungsparty, dem „Grand Opening“ nach mehr als vier Jahren Bauzeit, waren am Freitag schon mal da: der Oberbürgermeister und der bayerische Innenminister, FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer und Ehrenpräsident Uli Hoeneß, Lothar Matthäus und Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis. Sie sahen ein freundschaftliches, wenn auch einseitiges Spiel gegen das NHL-Team Buffalo Sabres um Nationalstürmer JJ Peterka, den gefeierten Sohn der Stadt, der den 0:5-Endstand auf den gigantischen Videowürfel zauberte.

Peterkas Tor war der Schlusspunkt einer perfekten Inszenierung. Aus Christian Winklers Sicht aber „war der bewegendste Moment, als Don Jackson die Scheibe eingeworfen hat“: Der Trainer Jackson hatte den Klub zu seinen vier Meistertiteln geführt. „Das war für mich die Vollendung“, sagte Winkler.

Toni Söderholm, Jacksons Nachfolger, sieht nun die Spieler am Zug: „Es kommt darauf an, wie dankbar man ist, hier in dieser Halle den Alltag genießen zu dürfen.“ Wobei „genießen“ bedeute: „arbeiten“. In dieser Woche wird es ernst mit der Arbeit mit Heimspielen gegen Wolfsburg (Mittwoch), Berlin (Freitag) und Köln (Sonntag). Aber nicht vergessen: „Den Alltag lebst du nicht mit den Wänden, sondern mit den Menschen, mit denen du arbeitest“, sagte Söderholm.

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