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Eishockey - Berlin:Trauerfall: Eisbären im DEL-Spitzenspiel ohne Trainer Aubin

Berlin
Berlins Trainer Serge Aubin gestikuliert hinter seinen Spielern. Foto: Andreas Gora/dpa (Foto: dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Eisbären Berlin müssen im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beim Tabellenführer EHC Red Bull München am Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) ohne Cheftrainer Serge Aubin auskommen. Der Kanadier reist wegen eines Trauerfalls in der Familie in seine Heimat. Am Wochenende werden daher die Assistenztrainer Craig Streu und Gerry Fleming zusammen mit Sportdirektor Stéphane Richer die Mannschaft coachen.

Angreifer Marcel Noebels zeigte Verständnis für Aubins Entscheidung: "Klar brauchen wir ihn, er ist unser Chef. Aber Familie steht über allem", sagte er nach dem Training am Donnerstag. "Wir sind für ihn da, genau so, wie er für uns da ist. Ich hoffe, dass wir morgen und am Sonntag für ihn gewinnen können." Zwei Tage nach der Partie in München treten die Eisbären gegen die Schwenninger Wild Wings an.

Für Noebels, der in 38 Saisonspielen bereits 18 Tore und zwanzig Vorlagen für den Tabellenvierten verbuchte, beginnt mit dem Auftritt beim Spitzenreiter die entscheidende Phase der Hauptrunde. "Wir haben vier Spiele vor der Länderspielpause, die ganz wichtig sind", sagte Noebels. Sie würden die Richtung weisen, ob die Berliner "noch mal Platz drei angreifen können oder lieber Richtung Platz fünf schauen". In München sieht er durchaus Chancen für die Eisbären: "Ich glaube, wenn wir unser Bestes abrufen, können wir den einen oder anderen Punkt mitnehmen."

Personell hat sich die Lage bei den Hauptstädtern weiter entspannt: Angreifer Fabian Dietz hat seine Knieverletzung auskuriert und rückt für Eric Mik in die Aufstellung. Im Tor wird Justin Pogge beginnen. "Er hat im letzten Spiel gegen München gut gespielt", erläuterte Trainer Aubin.

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