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Eishockey:3:4 in Berlin

Der EHC München verliert sein erstes Spiel des Jahres in der letzten Minute. Die Siegesserie des überlegenen DEL-Tabellenführers reißt damit nach sechs Erfolgen - obwohl die Mannschaft in Berlin zwischendurch noch aus einem 1:3 ein 3:3 macht.

Missglückter Jahresauftakt für den EHC Red Bull München: Der souveräne Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga holte bei den Eisbären Berlin zwar einen Zwei-Tore-Rückstand auf, verlor aufgrund eines Gegentreffers in der letzten Minute aber doch mit 3:4. "Wir wissen, dass Berlin gerade wieder einen super Lauf hat", sagte EHC-Stürmer Maximilian Kastner vor der Partie. "Aber wir können ihnen Paroli bieten." Das misslang den Münchnern. In Minute fünf setzte sich Eisbären-Stürmer James Sheppard gegen Keith Aulie und Mark Voakes durch und überwand Rückkehrer Kevin Reich mit einem Flachschuss durch die Beine. Zwei Minuten später nahm er Blake Parlett die Scheibe an der Mittellinie ab und schloss seinen Alleingang erneut mit einem Schuss durch die Beine des Torhüters erfolgreich ab.

Die Münchner hatten in zwei Überzahlspielen die Chance, noch im Startdrittel den Rückstand zu verkürzen, scheiterten aber mehrfach an Berlins neuem Torhüter Justin Pogge, der erst am Donnerstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainiert hatte. Im Mitteldrittel reichten den Münchnern 35 Sekunden, um das 1:2 zu erzielen - Jason Jaffray war per Nachschuss erfolgreich. Als der EHC auf den Ausgleich drängte, schloss Pierre-Cedric Labrie einen erneuten Alleingang zum Berliner 3:1 ab (34.). Patrick Hager brachte München in Unterzahl wieder auf ein Tor heran (38.), Jaffray glich im Schlussdrittel aus (45.). Doch 30 Sekunden vor Ende besiegelte Berlins Leo Pföderl mit einem abgefälschten Schuss die erste Münchner Niederlage nach zuvor sechs Siegen in Serie.

© SZ vom 04.01.2020
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