Stimmen zum Frankfurt-Sieg:"Ich habe direkt an Schweini im WM-Finale gedacht"

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Kapitän Rode spielt trotz Kopfverletzung lange mit. Torwart Trapp staunt nur noch, ein anderer kriegt fast einen Herzinfarkt und der FC Barcelona gratuliert. Die Reaktionen zum Europa-League-Triumph der Eintracht.

Torhüter Kevin Trapp: "Wir sind alle die Helden, schau dir das an. Es gibt nicht einen Helden, wir alle sind es."

Trainer Oliver Glasner: "Jeder hat alles herausgepresst. Wir sind zurückgekommen. Das entschädigt für alles. Jetzt gibt es ein paar Tage Feiern."

Martin Hinteregger: "Was war das für ein Spiel heute. Noch im Elfmeterschießen zu gewinnen, das passt zu diesem Spiel. Es ist unglaublich, was hier heute geliefert wurde. Die Reise geht weiter in der Champions League."

Sebastian Rode: "Unglaublich diese Mannschaft. Wir haben es einfach verdient. Wir sind unglaublich glücklich, jetzt mit dem Fans feiern zu dürfen. Es stand so viel auf dem Spiel. Ich war direkt wieder bei Bewusstsein, insofern war es okay. Ich habe direkt an Schweini im WM-Finale 2014 gedacht, das war ein gutes Omen."

Ansgar Knauff: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe im Elfmeterschießen fast einen Herzinfarkt bekommen. Wir wussten vorher, dass er einen hält. Es ist einfach nur schön, wir haben es geschafft."

Eintracht-Präsident Peter Fischer: "Heute geht nur freuen, feiern, diesen verdammten Pokal nach Frankfurt bringen. Dieses elendige Miststück wollen wir auf den Römer bringen. Wir wollen es der Stadt und der Region zeigen. Da laufen die Tränen, das war ein verdammt enges Spiel. Ich werde heute Nacht aus diesem Pott saufen. Ich habe gehört, normalerweise könnte man Äppelwoi draus trinken, den haben wir aber hier nicht, da bleibt wohl nur Bier übrig. Und eben hat mir einer von der Uefa gesagt: Wodka geht bei dem Metallgeschmack."

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen: "Die Frankfurter haben, angetrieben durch die hervorragende Unterstützung ihrer Fans, im besten Sinne Werbung für die Bundesliga gemacht. Gratulation an den gesamten Klub - das Trainerteam und die Spieler, alle Verantwortlichen und Mitarbeitenden - zum zweiten Europapokal-Triumph nach 1980!"

Leverkusen-Geschäftsführer Rudi Völler: "Wenn man die ganze Saison sieht, war das hochverdient. Sie haben zum richtigen Zeitpunkt immer Top-Leistungen abgeliefert, haben die ganze Saison über kein Spiel verloren und sind auch im Finale nach Rückstand zurückgekommen. Kompliment!"

Bundestrainer Hansi Flick: "Oliver Glasner und sein Trainerteam haben großartige Arbeit geleistet und mit ihrem offensiven, leidenschaftlichen Fußball nicht nur die vielen Fans von Eintracht Frankfurt mitgerissen. Ich freue mich ganz besonders auch für unseren Nationaltorhüter Kevin Trapp, der maßgeblich zu diesem Titelgewinn beigetragen hat und seiner Mannschaft die gesamte Saison über ein sicherer Rückhalt, aber auch Antreiber und Motivator war."

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU): "Eintracht Frankfurt ist ein echtes Aushängeschild. Wir sind sehr stolz auf diese Leistung. Vor jedem Spiel singen die Fans das Lied 'Im Herzen von Europa'. Unser Land und auch die Stadt Frankfurt denken und leben europäisch. Deshalb ist der Gewinn eines europäischen Titels etwas ganz Besonderes für uns."

Oliver Bierhoff (DFB-Direktor): "Die Eintracht hat diesen Wettbewerb, den 25 Jahre lang keine deutsche Mannschaft gewinnen konnte, im Zusammenspiel mit ihren vielen leidenschaftlichen Fans aufgewertet. Sie hat gezeigt, was Teamgeist und Begeisterung bedeuten und welche Erfolge dann möglich sind, wenn eine Mannschaft, ein Verein und die gesamte Stadt für ein gemeinsames Ziel brennen. Die Marke Eintracht Frankfurt ist in den vergangenen Jahren bereits eine internationale geworden, seit heute hat sie noch einmal an Strahlkraft gewonnen. Die Eintracht ist ein Vorbild für viele Klubs nicht nur in Deutschland."

Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund): "Ich habe Axel Hellmann noch Mittwochabend persönlich gratuliert. Das ist ein herausragender Erfolg für Eintracht Frankfurt und gleichermaßen auch für den deutschen Fußball. Ich kann nur sagen: Herzlich willkommen in der Champions League."

Bundeskanzler Olaf Scholz: "Herzlichen Glückwunsch, Eintracht! Was für ein großartiger Erfolg. Wir freuen uns alle mit Euch über den Europapokalsieg!"

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Teaser Bild Und nun zum Sport 4-3

SZ-Podcast "Und nun zum Sport"
:Europa League: Die Frankfurter sind da

Die Eintracht profitiert von einer großen Europapokal-Euphorie. Woher kommt die überhaupt? Welche Rolle spielt Trainer Glasner? Wie stehen die Chancen im Finale gegen Glasgow?

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