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Europa-League-Qualifikation:5:0 in Vaduz - Frankfurt so gut wie in den Playoffs

Frankfurts Filip Kostic, dritter von links, trifft gleich zwei Mal im Europa League Qualifikationsspiel gegen den FC Valduz.

(Foto: AP)
  • Eintracht Frankfurt steht nach einem 5:0 im Hinspiel gegen den FC Vaduz sogut wie in den Playoffs zur Europa League.
  • Dort treffen die Hessen entweder auf Racing Straßburg oder Lokomotive Plowdiw.

Eintracht Frankfurt hat in Liechtenstein gegen den FC Vaduz mit 5:0 gewonnen. Im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League traf Filip Kostic zweimal (11./27.). Die anderen Tore erzielten Dominik Kohr (40.), Goncalo Gaciencia (53.) und Mijat Gacinovic (63.). Das Rückspiel gegen Vaduz, das in der 2. Schweizer Liga spielt, findet in einer Woche in Frankfurt statt.

Sport-Vorstand Fredi Bobic lobte nach Abpfiff bei RTL Nitro: "Die Nummer ist durch. Wir werden das Rückspiel aber seriös weiter so spielen. Ich freue mich, dass die Jungs das hier so angenommen haben." Auch Torschütze Kohr wirkte zufrieden. "Wir haben zielstrebig die Dinger weggemacht. Mich freut es, dass ich der Mannschaft helfen konnte", sagte er. Mit dem Erfolg in Vaduz brach der Frankfurter Trainer Adi Hütter einen persönlichen Negativrekord. Insgesamt vier Mal war der Österreicher mit seinem alten Arbeitgeber Young Boys Bern in Vaduz angetreten. Gewinnen konnte er kein einziges Mal.

Den Frankfurtern ist nach dem Kantersieg gegen das Team aus Liechtenstein ein Einzug in die Play-offs der Europa League so gut wie sicher. Bei einem Weiterkommen würde die Eintracht in den Play-offs auf den Sieger des Duells zwischen Racing Straßburg gegen Lokomotive Plowdiw treffen.

Sollten die Frankfurter die Gruppenphase der Europa League erreichen und auch die erste Runde des DFB-Pokals unbeschadet überstehen, müssten die Hessen allein bis zum Jahresende 31 Pflichtspiele bestreiten. "Das ist ein straffes Programm und schon fast eine gesamte Saison", hatte im Vorfeld Nationaltorhüter Kevin Trapp gesagt, dessen Wechsel zurück nach Frankfurt am Mittwoch bekannt wurde. Der 29-Jährige stand in Liechtenstein noch nicht im Kader. Bereits am Sonntag muss die Eintracht wieder im DFB Pokal ran. In der ersten Runde spielen die Frankfurter gegen den Drittligisten Waldhof Mannheim.

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