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Ehemaliger Bundesliga-Trainer:Skibbe zieht von Zürich nach Eskişehir

Eintracht Frankfurt v VfB Stuttgart - Bundesliga

Michael Skibbe - damals noch in Frankfurt

(Foto: Bongarts/Getty Images)
  • Der ehemalige Bundesliga-Trainer Michael Skibbe kehrt in die Türkei zurück.
  • Dem VfL Wolfsburg gelingt es, Ricardo Rodriguez an sich zu binden. Auch Reservist Aaron Hunt bleibt.

Skibbe kehrt in die Türkei zurück

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Michael Skibbe kehrt in die Türkei zurück. Der 49-Jährige einigte sich mit seinem bisherigen Verein Grasshopper Club Zürich auf die sofortige Auflösung seines noch bis zum 30. Juni 2016 laufenden Vertrages, wie die Schweizer am Donnerstag mitteilten. Skibbe steht kurz vor einem Engagement beim türkischen Erstligisten Eskisehirspor, für den er 2011 schon einmal tätig war.

Skibbe war im Juni 2013 nach Zürich gewechselt und mit der Mannschaft in seinem ersten Jahr hinter dem FC Basel Vizemeister geworden. In der laufenden Saison hinkt Grasshopper den Erwartungen als Tabellensechster nach 18 Spieltagen aber deutlich hinterher.

In der Bundesliga war der frühere Co-Trainer von Rudi Völler bei der Nationalmannschaft bei Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC tätig. In Berlin wurde er Anfang 2012 nach fünf Niederlagen in fünf Pflichtspielen wieder entlassen. In der Türkei war Skibbe bislang für Galatasaray Istanbul, Eskisehirspor und Kardemir Karabükspor tätig.

Rodriguez verlängert, Hunt bleibt

Der VfL Wolfsburg hat den Kampf um den international begehrten Linksverteidiger Ricardo Rodriguez vorerst gewonnen. Der Schweizer Nationalspieler verlängerte am Donnerstag seine Vertrag vorzeitig bis 2019. "Er ist eine ganz wichtige Personalie. Wir sind froh, dass wir ihn überzeugen konnten, unseren Weg weiter zu gehen", sagte VfL-Manager Klaus Allofs in Wolfsburg. Der neue Kontrakt soll allerdings eine festgeschriebene Ablösesumme ab 2016 enthalten. Dies wollte Allofs nicht kommentieren.

Rodriguez gilt als einer der besten Linksverteidiger der Bundesliga und war nach seinen starken Leistungen auch bei der WM im Sommer bei internationalen Top-Clubs stark begehrt. Zuletzt soll vor allem Manchester United Interesse bekundet haben. "Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Ich bin ganz ruhig und will nur Fußball spielen", sagte der 22 Jahre alte Rodriguez, der im Jahr 2014 13 Scorerpunkte sammelte - so viele wie kein anderer Bundesliga-Verteidiger.

Vorerst bleibt auch Reservist Aaron Hunt in Wolfsburg. Das ist das Ergebnis einer Aussprache zwischen dem Offensivspieler, Trainer Dieter Hecking und Manager Allofs. "Das Thema ist vom Tisch. Es ist ausgeschlossen, dass er wechselt", bekräftigte Allofs. Hunt war im Sommer von Werder Bremen nach Wolfsburg gekommen, hat sich dort aber bislang nicht durchsetzen können und sich daher zuletzt über seine Situation beschwert. Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu Werder hatte Allofs stets dementiert.

© Sz.de/dpa/sid

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