Eishockey EHC München erreicht Finale der Champions Hockey League

Jubelgebrüll bei Red Bull gegen Red Bull: Münchens Patrick Hager (2.v.l.) feiert mit Yasin Ehliz seinen Treffer zum 3:1-Endstand.

(Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Die Münchner bezwingen Salzburg und stehen als erstes deutsches Team im Endspiel des Wettbewerbs. Hasan Salihamidzic will Franck Ribéry nach dessen Karriereende eine Rolle beim FC Bayern geben.

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Eishockey, Champions Hockey League: Der EHC Red Bull München hat als erste deutsche Mannschaft das Finale der Champions Hockey League (CHL) erreicht. Das Team von Trainer Don Jackson bezwang am Mittwoch in einem hochklassigen Halbfinal-Rückspiel Red Bull Salzburg mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). Im Hinspiel hatten sich die beiden vom Getränkeriesen Red Bull finanzierten Mannschaften noch 0:0 getrennt.

Maximilian Kastner (17.), Yannic Seidenberg (20.) und Patrick Hager (50.) trafen für den deutschen Serienmeister. Alexander Rauchenwald (14.) war in der mit 3400 Zuschauern ausverkauften Halle für die Österreicher erfolgreich. Im Finale am 5. Februar treffen die Münchner auf den zweimaligen Titelträger Frölunda Indians aus Göteborg.

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FC Bayern, Ribéry: Der FC Bayern München will mit Franck Ribéry nach dessen Laufbahnende weiter zusammenarbeiten. "Ich würde mir wünschen, dass uns Franck erhalten bleibt, nachdem er seine Karriere beendet hat - in welcher Rolle auch immer", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic der Sportbild. Ribérys Vertrag beim deutschen Fußball-Meister läuft am Saisonende aus, ein weiteres Profijahr in München wird nicht erwartet.

Stress befürchtet Salihamidzic in der Vertragsfrage nicht. "Die Beziehung zwischen dem FC Bayern und Franck ist einmalig", sagte der Sportdirektor: "Egal was passiert, jeder wird sich professionell verhalten." Ribéry hatte zuletzt mit Beleidigungen auf Angriffe reagiert, nachdem er sich in Dubai ein vergoldetes Steak hatte servieren lassen. Der FC Bayern hatte danach eine hohe Geldstrafe gegen ihn ausgesprochen. Nach dem Zugang von Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart im Sommer und den Bemühungen um Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea kündigte Salihamidzic "noch einige Transfers" an. Lucas Hernández (Atlético Madrid) ist ein Kandidat. "Wir haben bereits Gespräche geführt, es wird weitere geben. Dass er im Winter kommt, ist unrealistisch", sagte Salihamidzic.

In der Personalie von Leihspieler James Rodríguez, den die Münchner mittels einer 42-Millionen-Option fest von Real Madrid verpflichten können, hielt er sich zurück. "Wir schauen uns die Rückrunde an und werden die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Salihamidzic. Der 42-Jährige schloss in dem Interview erneut eine eigene Zukunft unter einem anderen Sportvorstand aus. "Wenn sie sich für einen anderen Sportvorstand als mich entscheiden, bin ich nicht mehr der richtige Sportdirektor", sagte Salihamidzic.

Handball-WM, Häfner: Rückraumspieler Kai Häfner wird am Mittwoch in den Kreis der deutschen Handballer in Berlin zurückkehren. Damit reagiert Bundestrainer Christian Prokop auf eine Verletzung von Steffen Weinhold, wie sein Co-Trainer Alexander Haase am Mittwochmorgen sagte. "Steffen Weinhold hat eine Zerrung. Das wird jetzt vier, fünf Tage dauern", sagte er. "Um weiter gut zu trainieren und uns vorzubereiten, ist Kai heute Mittag dabei."

Ob der 29-jährige Häfner von der TSV Hannover-Burgdorf auch in den 16 Spieler umfassenden WM-Kader der DHB-Auswahl berufen wird und Weinhold ersetzt, ist allerdings noch nicht entschieden. Das werde die medizinische Abteilung entscheiden müssen, wie es bei Weinhold aussehe, ergänzte Haase. Während der WM sind bis zu drei Wechsel mit Spielern des erweiterten 28er-Kaders möglich, für den auch Häfner vor dem Turnier nominiert worden war.

BVB, Tottenham: Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner Tottenham Hotspur muss mehrere Wochen auf seinen Stürmer Harry Kane verzichten. Wie die Spurs am Dienstag bekanntgaben, fällt der 25-Jährige wegen einer Knöchelverletzung länger aus und wird erst Anfang März im Training zurück erwartet. Damit fehlt Kane im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den BVB am 13. Februar und möglicherweise auch im Rückspiel am 5. März in Dortmund.

Der englische Nationalspieler hatte sich am Sonntag im Heimspiel gegen Manchester United (0:1) kurz vor dem Abpfiff im Dreikampf mit den Verteidigern Phil Jones und Victor Lindelof verletzt. Nach der Partie humpelte Kane vom Platz. Wegen einer ähnlichen Verletzung am Knöchel hatte er auch in der vergangenen Saison zehn Spiele verpasst. Für Tottenham Hotspur wiegt der Ausfall zu diesem Zeitpunkt besonders schwer. Neben Kane fehlt dem Tabellendritten der Premier League derzeit auch Heung-Min Son. Der Stürmer nimmt mit Südkorea an der Asienmeisterschaft teil. Sollte er mit seinem Team ins Finale kommen, würde Son erst Anfang Februar zu den Spurs zurückkehren.

Handball, WM: Brasiliens Handballer haben der deutschen Nationalmannschaft die erhoffte Schützenhilfe geleistet und stehen dicht vor dem Einzug in die WM-Hauptrunde. Der dreimalige Panamerika-Meister gewann am Dienstag gegen Russland mit 25:23 (15:10) und kann mit einem weiteren Erfolg zum Vorrundenabschluss gegen Korea das Weiterkommen perfekt machen. In diesem Fall wäre Russland raus und der deutsche Punktverlust durch das 22:22 am Montagabend ohne Bedeutung für den weiteren Turnierverlauf. Die Brasilianer starteten furios und führten zur Pause mit fünf Toren. Nach dem Wechsel legten die Russen zu und glichen eine Viertelstunde vor Schluss beim 19:19 erstmals in der Partie aus. Doch die Südamerikaner ließen sich nicht mehr aufhalten und gerieten spätestens nach dem Aus für Russlands Star Timur Dibirow, der knapp sieben Minuten vor Schluss wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah, nicht mehr in Gefahr. Bester Werfer beim Sieger war Felipe Borges mit sieben Toren.

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