MeinungRücktritt in GladbachEberl lässt dem Fußball bittere Wahrheiten zurück

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Tritt in Gladbach zurück: Sportdirektor Max Eberl.
Tritt in Gladbach zurück: Sportdirektor Max Eberl. Marius Becker/dpa

Es ist angebracht, dem Fußballmanager zu gratulieren, weil er sein Leben ab sofort selbst bestimmt. Er befreit sich aus einer zermürbenden, sich täglich beschleunigenden Mühle.

Sollte Max Eberl am Freitagmorgen noch zu einem winzigen Rest daran gezweifelt haben, ob es denn wirklich die richtige Entscheidung sei, aus dem geliebten Job und dem noch mehr geliebten Fußball auszusteigen, so dürfte ihm der Blick auf die Reaktionen zu seinem bis dahin lediglich kolportierten Rückzug das letzte bisschen Ungewissheit genommen haben. Aus Presse, Funk, Fernsehen und Internet konnte Borussia Mönchengladbachs Manager die mutmaßlichen Beweggründe seines Handelns entnehmen.

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Max Eberl in Gladbach
:"Ich will raus"

In einer sehr persönlichen Pressekonferenz erklärt Max Eberl, dass er Gladbach sofort verlassen muss - er sei erschöpft und müde. Es ist ein Abschied, der Einblicke in das Seelenleben eines Fußball-Managers gibt.

SZ PlusVon Ulrich Hartmann

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