E-Sport:Team Nigma und Galaxy Racer fusionieren zu Nigma Galaxy

E-Sport
Der deutsche Dota-2-Star Kuro "KuroKy" Salehi Takhasomi wird ins Führungsteam der neuen Organisation Nigma Galaxy übernommen. Foto: Benedikt Wenck/dpa (Foto: dpa)

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Dubai (dpa) - Das Dota-2-Team Nigma will mit Galaxy Racer, dem nach eigenen Angaben größten E-Sport-Team des arabischen Sprachraums, fusionieren. Unter dem Namen Nigma Galaxy wird die Organisation künftig in diversen E-Sport-Disziplinen antreten.

"Die einfache Namensgebung war einer der Gründe, aus denen die Fusion für uns so viel Sinn ergeben hat", sagt Nigma-Mitgründer Mohamed Morad im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

"Nigma heißt Stern auf Arabisch und soweit ich weiß, kann man in Galaxien viele Sterne finden", sagt Morad. "Wir wollten Elemente beider Organisationen im neuen Namen haben und Nigma Galaxy hat sich sehr authentisch und natürlich angefühlt."

E-Sport in Nahost und Nordafrika mitgestalten

Nigma existiert als Organisation seit November 2019. Nachdem die damalige Dota-Besetzung von Team Liquid seinen zweiten Weltmeisterschaftstitel nur knapp verpasste, machte sich das Team um den deutschen Starspieler Kuro "KuroKy" Salehi Takhasomi selbständig.

Galaxy Racer, ebenfalls 2019 gegründet, ist im arabischen Raum zu einer großen Conten-Marke gewachsen und betreibt Teams in verschiedenen E-Sport-Disziplinen. Gemeinsam wollen die Teams den E-Sport in Nahost und Nordafrika mitgestalten.

"Galaxy Racer versteht den Entertainment-Bereich und hat eine fantastische Infrastruktur für die größten Content-Creator der Region aufgebaut", sagte Paul Roy, Geschäftsführer von Galaxy Racer. "Nigmas Führungsteam bringt sehr viel Erfahrung mit und wird diese effektiv einsetzten, um unsere Kader weiterzuentwickeln."

Kuroky im Führungsteam

Der E-Sport-Bereich des neuen Unternehmens soll von Nigma geführt werden, während sich Galaxy Racer um die Weiterentwicklung der Content-Infrastruktur und die Diversifizierung seines Geschäftsmodells kümmern soll. Mit im Führungsteam von Nigma Galaxy wird auch Kuroky sitzen. Dies bedeute Morad zufolge aber nicht, dass dieser seine Spielerkarriere hintenanstellt.

"Nach jedem Dota-Event sagt mir Kuro: Nach diesem Event gehe ich in den Ruhestand. Es ist inzwischen ein Klassiker. Kuro sagt mir seit 2012, dass er sich zur Ruhe setzen will und jetzt sind wir im Jahr 2021", sagt Morad. "Wir alle haben immer noch das Feuer in uns und werden uns nicht zur Ruhe setzen, bevor jeder weiß, dass wir die besten aller Zeiten sind, wir können einfach nicht anders."

© dpa-infocom, dpa:210920-99-285863/2

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