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Dynamo Dresden:Ohne Präsidium

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat den Rücktritt des gesamten Präsidiums und dreier weiterer hochrangiger Funktionäre bestätigt. Am Montag betonte der Klub aber, weiter voll handlungsfähig zu sein. Die Fans machen sich für einen Verantwortlichen stark.

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat den Rücktritt des gesamten Präsidiums und dreier weiterer hochrangiger Funktionäre bestätigt. Am Montag betonte der Klub aber, weiter voll handlungsfähig zu sein. Man werde die schwierige Situation "gemeinsam bewältigen", versicherte der Aufsichtsratsvorsitzende Jens Heinig. Präsident Andreas Ritter, die Vizepräsidenten Michael Winkler und Diana Schantin sowie drei weitere Amtsträger hatten an Sonntag ihre Ämter niedergelegt. Sie nannten laut MDR und Bild in einem gemeinsamen Schreiben die Grabenkämpfe, "die den Frieden in unserer Sportgemeinschaft ernsthaft bedrohen", als Grund für ihre Entscheidung, und beklagten "Lügen, Diffamierungen und persönliche Anfeindungen". Hintergrund sollen interne Machtkämpfe um die Geschäftsführer Ralf Minge (Sport) und Michael Born (Finanzen) sein. Dynamo-Fans hatten sich am Sonntag am Rande des 0:1 gegen Fürth klar für Minge positioniert. Auf der Mitgliederversammlung am 17. November habe der Klub nun "große atmosphärische Herausforderungen" vor sich, räumte Hening ein.

© SZ vom 02.10.2018 / dpa
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